40. EOS steht auf festem Boden

Auf unserer letzten Seestrecke von Nidri auf der Insel Lefkas begleitet uns Sonne. Noch einmal wird es richtig warm. Wir durchfahren den Kanal von Lefkas mit seiner Hubbrücke, der einzigen Verbindung zum Festland (nein, es ist keine „Brücke“ sondern sowas wie ein Schiff, die Brücke ist in der Kanalmitte befestigt und hat rechts und links Brückenteile zum Anheben für die Durchfahrt. Dadurch wird die Brücke zu einem „Schiff“, Lefkas bleibt also weiterhin eine Insel und genießt dadurch steuerliche Vorteile). Noch einmal motoren wir eine Seestrecke und schwenken in die gebaggerte Einfahrt zum Ambrakischen Golf. Preveza Marine wird das Winterlager für EOS. Wir legen dort an und kurz darauf erreicht uns auch die DUNAREA mit Vroni und Michael. Auch Ihr Schiff wird hier winters stehen.

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Kräftiges Morgenrot: Vorboten von schlechtem Wetter

Anderntags steigt die Sonne mit kräftigem Morgenrot über den Horizont. Schlechtes Wetter kündigt sich an. Für den 60 000kg- Kran ist die EOS Fliegengewicht.

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Die kleine EOS im großen Lift

Problemlos verläßt sie das Wasser, wird mit Druckwasser im Unterwasserbereich gereinigt und steht bald in stabilem Gestell an Land.
 

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Wir decken EOS mit ihrer Winterplane ab und noch vor Sonnenaufgang anderntags erreicht uns die Regenfront mit kräftigen Böen, Wolkenbruch, Blitz und Donner. 3 Tage wechseln sich Regen und Nichtregen ab.

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Die Unterwasserfarbe hat den Erwartungen nicht entsprochen. Muscheln und Kalkfäden überziehen das Unterwasserschiff. Ich spachtle und schleife sie ab. Dann ist EOS wieder glatt wie kaum ein anderes Schiff hier. Der Motor wird nach Anleitung eingewintert, das dauert auch einen halben Tag. Ein „Wundermittel“ hat aus der vergilbten Außenhaut in  wenigen Minuten ein schönes Weiß gezaubert. Was die Chemie so alles fertig bringt! Jetzt muß ich nur noch polieren.

Gerdi zaubert am Abend für uns und die DUNAREA- Besatzung ein super chinesisches Essen im Wok und anderntags einen schönen Schweinebraten mit Nudeln. Das hat Nerven gekostet, weil mittendrin das Petroleum im Kocher ausging und er in letzter Zeit zum Rußen neigt. Trotz allem: Hat gut geschmeckt!

Am 2. November werden wir nach Athen fahren, dort einen Tag bleiben und anderntags nach München fliegen. Dann werden wir mit Wehmut an die schöne lange Reise zurückdenken und uns aber auch auf Familie und Freunde freuen und die Annehmlichkeiten einer Wohnung genießen.

Gerhard

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