124 Eos fliegt – am Kran

Gerdi am 24. Okt.2016

Unser letzter Tag am Schiff. Noch einmal sich waschen mit der kleinen Schüssel, noch einmal den Petroleumkocher rauschen  hören beim Kaffeekochen, noch einmal Frühstück am Salontisch-heute am Geburtstag mit Kerze und Aquarell (EOS im Fluß mit Graureiher:-) Ich male immer am Ende eines Törns ein Bild…

Noch ist es dunkel, der Regen hat nachgelassen, unser nasses Ölzeug hängt in der Kajüte… Um 7 ruft der Transporteur an, er steht vorm Tor… Ölzeug an, Rucksäcke raus, … Dann kommt der Kran, ein fachkundiger Syrer ist bei den Fachleuten dabei…. Und schon bald schwebt die EOS aus dem Fluß, am Kiel tropfen Wassertränen, als würde sie weinen….

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Skipper Gerhard noch 1x an Bord

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Fast dramatisch der Himmel… bald geht die Sonne auf, es regnet….

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Bootstransporte Wurst, Konstanz, ein 1-Mann-Betrieb+ Gattin

Als sie auf den Sattelschlepper gesenkt wird, kann man die Schäden am „gerupften“ Kiel betrachten. Die Kanäle hatten 1,80 m , aber die Felsen im teilweise flacheren Doubs haben ihn arg geschrammt, das Geräusch vergesse ich nie mehr… Kann repariert werden! Der Rumpf hat kaum Bewuchs! Die Meeresmuscheln sind wohl im Süßwasser abgestorben und abgefallen in der Rhône.

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aalglatt der Rumpf

Eos wird fest verzurrt, wir bezahlen den Kran, ein Taxi bringt uns zum Bahnhof in Mulhouse, die Rucksäcke haben ihre bunte Regenhaut übergestreift bekommen… Wer schafft es schneller nach Friedrichshafen? Der LKW mit Start um 10.30 oder wir mit dem Zug ab 11.19 Uhr via Basel und Badischer Bahnhof?

Ich nehm in FN den Bus um 14.57 nach Eriskirch-Schlatt, Gh. erwischt den Zug zum Hafenbahnhof. Und als er dort ankommt, schwimmt unsere EOS schon im Bodensee!!! Der Motor springt zäh an, Gh. kann sie aber die paar Meter zum Steg fahren. Ich kaufe beim Heimlaufen eine erste schwäbische Breze für Gh und Obstkuchen zum Kaffee. Der Neubau der Schulerweiterung ist wirklich schön geworden, die Mensa luftig und hell. Alles aus Glas zum Innenhof (mit jetzt rotem Ahornbaum) und freiem Blick auf den Fußballplatz.Gemütlich ist es daheim, R., die liebe Haushüterin,  hat die Heizung aufgedreht. Ich hole meine Pflanzen vom Treppenhausgeländer, lüfte alle Zimmer, packe die 2 Rucksäcke aus, packe  neu für die Zugreise nach Augsburg, lege die Rumbakugeln für E. bereit… Etwas wehmütig ist mir ums Herz… 6 Jahre auf dem Boot, zuletzt 3 Jahre von Regensburg ins Schwarze Meer, die Ägäis.. . Italien…. Messina… und alles bis Frankreich und heim…. fast 18000 km! Gh. läuft die 4 km heim, er schnuppert Riedwiesen, sieht die Berge, die Kirchen… Ich erwecke das Notebook am Schreibtisch mit festem Internet zum Leben und merke, daß die PC-Mouse am Schiff blieb. Dann lese ich einige Tageszeitungen querbeet, die seit 7. Okt. schon kamen! Peu à peu heimkommen… Anrufe erledigen, den Enkel anschaun, so nett… Nach 6 Jahren Törn mit fast 18000 km auf dem Meer und Fluß ist das normale Leben noch nicht Routine… Es gibt Spaghetti mit griechischem Olivenöl und Parmigiano aus Sizilien. Ein Glas Sekt zum Anstoßen auf den Geburtstag. Ich kann nicht schlafen… das Schaukeln fehlt mir, es ist ungewohnt warm nach den kalten Tagen zuletzt am Boot. Ich sprech ein Dankgebet… alles ging gut… _Der Regen trommelt seit Stunden auf die Dachflächenfenster… aber es läuft nicht mehr durchs Deck 🙂  Jetlag. Ein wenig Heimweh… Das vergeht. Wie die Sommerzeit, die nun gar nicht mehr passt!!

123 Reeegen, Batterie streikt, letzte km am Fluß

Gerdi schreibt am 23.Okt.2016 um 17 Uhr in Mulhouse

Es regnet ohne Unterlaß… Wir beide im Ölzeug. Gerhard zahlt die Hafengebühr, holt noch die Stromkabelrolle rein… Alles ist vorbereitet, als ich um 13.20 Uhr vorschlage: „Starte  doch sicherheitshalber mal den Motor, damit wir auch pünktlich um 2 an der Schleuse Nr. 41 sind…“…. Und da macht der Motor 1 kurzen müden Mucks, aber er springt nicht an. Nochmal, und nun KEINEN Muckser…
Gerhard versucht mit allen Finessen eines ehem. Elektroingenieurs nun die 2. Batterie (Bordstrom) an den Motor anzuschließen. Ohne Erfolg. Beide Bosch-Batterien zeigen gute Spannung, aber sie liefern leider nicht die erforderliche Leistung zum Motorstart. Unser erst 150 Stunden „alter“( neuer) VOLVO bleibt stumm. Wir sagen dem Schleusenmann Bescheid. Wir können nicht … nicht jetzt! „Jaja, schon gut…“ Ich versinke im Gebet: „Lieber Gott, noch einmal bitte ich dich um ein kleines Wunder. Nur du kannst uns helfen…!“
Im Hafen Mittagsruhe, Stille, alles schläft. Gh läuft am Ponton zu dem (nur französisch sprechenden einzigen) Segler, klopft ans Kajütdach. Er kommt raus, er versteht, er baut seine eigne Schiffsbsatterie aus,  er schleppt die Batterie zur EOS, der Hafenmeister bringt ein Starterkabel, Gh. verbindet die fremde mit unsrer Batterie… und dann kommt der große Moment: „Starte mal den Motor!“ Ein braver Rumpler und der Volvo tuckert los…. Jetzt nur nicht absterben lassen. Großes Dankeschön an die 2 nassen Helfer am Steg. „Adieu. Gute Reise. Au revoir…“Handküßchen fliegen hin und her. 2 Tafeln Schokolade als Dank folgen, schon haben sie die Leinen gelöst… Kurzer Anruf bei der Schleuse: „Hier EOS. Wir kommen!!“ Und dann fahre ich die EOS rückwärts aus der letzten Parklücke eines Hafens in diesen 3 Jahren Törn… Unter 2 Brücken durch, schon sehe ich das rote Licht, innen blinkt schon das weiß-orangene Vorbereitungssignal der Schleuse, und dann GRÜN, die Kammer war schon vorbereitet und ist voll Wasser, ich kann gleich hineinfahren. Ein letztes Mal die Leinen oben an den Pollern rumlegen, das Schleusentor schließt, wir halten die EOS an den Vor- und Heckleinen locker, der Motor läuft weiter… Im strömenden Regen wechseln wir uns an der Pinne ab bei den ca. 3 km zum Kai „Napoleon“… Fest machen, Fender verteilen, Stromkabel raus, Heizlüfter an… ( Ich hab Eisfüße, die Ölhose Jg. 2009 ist am Po undicht, die Jeans, die Öljacke ist pitschnass)… Dann baumelt bald alles an Kleiderbügeln und gespannten Schnüren im Salon. Ich koche heißen Earlgrey-Tee, stell Rum, Blumen, Baguette , Butter und 2 Croissants auf den Tisch und außer dem aufs Dach trommelnden Regen ist alles fast normal…
Sehr viel Dankbarkeit durchströmt mich warm… „Ja, mit Gottes Hilfe“ und nur nie verzweifeln oder die Nerven verlieren. Vertrauen. Auf Gott. Auf Gerhard. Auf die Mitmenschen.
Zum letzten Abendessen am Schiff koche ich eine feine Tomaten-Paprika-Soße und es gibt, was selten genug war, Spaghetti:  mit Parmesan aus Sizilien (gekauft bei den netten Sizilianern in Dôle). Unter meinen Füßen liegt die Wärmflasche, seit ich Kind war die beste Methode, wieder warm zu werden. Noch eine Nacht im Schiff… aufstehn um 6. EOS verladen…. Im Taxi zum Bahnhof Mulhouse, mit dem Zug via Basel nach FN. Das Auto holen wir am Donnerstag, Mittwoch besuchen wir unser Enkelkind in Augsburg!!! 🙂

Danke an Euch Leser unsres Blogs. Danke für Eure Treue. Es war unser 6. Jahr mit Blogschreiben, mir hat die tägliche „Hausaufgabe“ am Computer gefallen…

Hier Gerhards Flickr-Album: Klick

www.flickr.com/photos/gerhards/albums/72157674371415560

122 Mulhouse Kultur: Vokalensemble, Textildruckmuseum, Indisch essen

Nachdem wir gestern fast alles am Schiff für den LKW-Transport erledigt hatten und am Abend ganz lieben Besuch aus Basel hatten, konnten wir heute,nach 3° kalter Nacht, entspannt in die Stadt laufen. Die Sonne schien, kein Nebel, unter der Brücke flitzten die Bisamratten im Wasser, die gefüttert wurden. Wir streiften durch die Gassen der Altstadt, ab 11 lebhaft vom Shopping-Publikum an einem Samstag!

Am Café République scheint warm die Morgensonne auf die Sitze, wir nehmen Platz und können Schal und Anorak ausziehn zu einem Espresso. Amüsiert lese ich wieder die Straßen-Namen auf elsäßisch – originell. Wilhelm Tell heißt hier Guillaume. Das Rathaus ist rosa, die Sprossenfenster an den schöen Häusern gefallen mir ebenso gut wie das Schaukelpferd am Karussell von 1900!

Da uns in Augsburg das Textilmuseum begeistert hat, gehn wir auchh hier in das Musée d’étoffes et impressions. Wunderschön die Blumenmuster der alten Zeit. Arbeitsaufwendig die geschnitzen Druckstöcke aus Holz! Ein Reich der chemischen Wunderwerke die Farbenherstellung!

Die große mehrtürmige reformierte Kirche St. Étienne bietet jeden Samstag ein Konzert an, kostenlos. Ein A capella-Chor aus Basel war angekündigt, der www.kammerchor-notabene.ch

Wir sind erstaunt: die Kirchenbänke sind voll besetzt! Der 25köpfige Chor (11 Männerstimmen!) singt v.a. zeitgenössische Werke und einen Monteverdi. Danach bummeln wir noch in die Henriette gass und kehren ein im indischen Lokal Le Tajmahal! Tandoori Hühnerbrust und Lamm+Reis aus dem Wok. Dazu die traurig klingende Musik der Cita, dem Streichinstrument mit 1-3 Saiten…

Am Schiff ist es kalt, 11° im Bug… Wir lassen den radiateur soufflant noch laufen und füttern den PC mit den letzten Erlebnissen von Mulhouse. Morgen am Sonntag geht’s mittags durch die letzte Schleuse und zum Kran-Kai…

121 Großputz und Mast sichern für LKW-Transport…

Gerdi am 23.Okt.:

Heute startete der Großputz nach einem schönen Frühstück mit Blumen am Tisch, frischer Tischdecke, Heizlüfter. Meine neue katzenfellweiche Decke wärmte mich nachts wunderbar.   Gh. legte den Mast an Deck LKW-passend tiefer, montierte die Solarzelle ab, verstaute Beiboot, Großbaum, Spinnaker anders usw. Ich nahm mir die Zahnbürste, einen weichen Lappen und Schmierseifenlauge vor: 100 Knöpfe in ihren Lederfältchen bürsten, denn da sitzt Salz vom Meer und feinster Sand und Staub im dunkelblauen Leder der Sofa-Lehnen…

Dann den Teppich fegen und abreiben, Mahagoniböden wischen, staubwischen auf Bilderrahmen, Messinglampen, Bücherbord usw., Küchenvorräte prüfen, in Dosen verstauen, Spülplatz grundreinigen, Gläser polieren, Edelstahltöpfe entkalken,…  Schön ist unsre EOS wieder!! Aber auf die Reha in der Werft muß sie noch warten: am Montag kommt sie nach Konstanz,(vielleicht auch gleich nach FN, wenn es vor 17 Uhr ist….). An Ghs 69. Geburtstag ist er ohne Boot!

Am Dienstag wird sie an unsrem Club-Kran in FN in den Bodensee gekrant, dort muß sie im Hafen 10 Tage warten, denn unser Werftmann hatte vor 2. Nov. keinen Sliptermin frei. Der Sattelschlepperfahrer wagt es nicht, durch die sehr engen Kurven in Seemoos runter zu fahren… Auch recht, dann räumen wir alles in FN aus und verladen das ins Auto… und Gh. kann am Mittwoch gleich sein obligatorischen Weißwurstessen an Bord mit den Freunden genießen.

Morgen wird unser Großer 35. … Und wieder einmal sind wir auf dem Wasser mit dem Schiff….

Schon hier herzlichen Glückwunsch.

Tipp: Klick auf das 1. Foto, dann erscheint die Bild-Schau.

119 Mulhouse, am Ziel einer langen Reise

Gerdi am 19. und 20.Okt.:

Wir sind am Ziel angekommen. Eine lange Reise hat ihr Ende (fast) gefunden.

153. Tag seit Korfu im Mai. 28. Flußtag…

Wir sind sehr dankbar, erfüllt von Erinnerungen, Abenteuern, traumhaften schönen Tagen, unbeschreiblichen sternklaren Nächten auf dem Meer, herrliche Ankerbuchten, viel Wind- wochenlang- bis Messina, tropenheiße Zeiten, das unterschiedliche Leben und Essen der Regionen,… die Ruhe im Fluß, der Wandel der Jahreszeiten…

Wir werden erst daheim alles verarbeiten in Herz, Kopf und Seele, all die fremden Stationen wie Albanien,  die so vom starken Wind beherrschten Strecken zwischen Ericousa und Apulien, das viele eindringende Salzwasser im Schiff, die leckeren Spezialitäten in Kalabrien, die täglich über 40° kletternden Temperaturen, Palermo mit seinen Gegensätzen, die 4 Wochen Segeln mit der Männercrew bis Nizza. Meine Rückkehr dorthin mit der erneuten Segelfreude, all die Küstenorte der Côte d’Azur…Der meuternde altersschwache Volvo, der bläuliche Rauch am Auspuff, der ganz neue Motor in Bandol, Marseille, Mastlegen mit dem Kran in St.Louis …und dann die 90 Tage am Fluß und im Kanal, das Aufsitzen auf den Felsen am Doubs, die konzentrierte Steuerarbeit genau nach Karte… Die schönen schon herbstlichen Städte der Provence! Das überraschende Lyon, Dôle,die immer engeren Kanäle… auch hier nur 0,5 m WT unterm Kiel… und auch weniger. Wir durften so viele nette Menschen kennen lernen. Edle Motoryachten, auf denen Schweizer monatelang mit jedem Komfort leben wie Dusche, Heizung, Tk-Truhe, Pedelec, aber auch eine winzige kleine Holzyacht aus Amsterdam… Immer wieder gab man sich wertvolle Tipps… Zuletzt begleiteten uns VNF-Mitarbeiter- und einer erinnerte mich so sehr an  meinen Großvater Paul Schaaf…Das Gesicht, die Sprache,…

 

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Heute sind wir nach fast 15 Schleusen glücklich in Mulhouse angekommen.

Gott sei Dank für alle Bewahrung… Ich danke auch meinem Mann, daß er mir immer genug zutraute, mir Mut machte, wenn ich am Verzagen war, wenn die EOS auf Grund fest saß… Er hatte immer Ideen, sie frei zu bekommen, mit Ankerwinsch und Muskelkraft im Beiboot, wenn ich betend im Cockpit saß und um ihn bangte.

Es hat geregnet am letzten Tag, alles im Ölzeug, mit Gummistiefeln und Wollmütze, wie richtige Fährleute eben. Ich füge nun die Bilder an von den letzten Kilometern, wo uns auch wieder der farbenprächtige türkis leuchtende Eisvogel begleitete und so viele Graureiher vor uns aufflogen… Wunder der Natur.

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Am Abend suchten wir noch einen Waschsalon auf und wuschen und trockneten die Wäsche. In einem urgemütlichen Alt-Elsässer Lokal (Vinstub Henriette) ließen wir uns ur-deutsche Gerichte wie bei der Großmutter schmecken, ich ein Schäufele gepökelt, Gerhard eine Art Maultaschen mit Bratkartoffeln.

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Heute am Donnerstag fuhr uns ein Taxi die ca. 9 km zu dem Ort, wo der Kran die EOS am Montg aus dem Wasser heben wird. Auch besichtigten wir  die Anlegestelle, hinter unserer letzten Schleuse Nr. 41 ( Nr. 42 Niffer führt nur noch in den Rhein), um am Sonntagnachmittag alles vorzufinden, auch Strom für den Heizlüfter ließen wir uns am Kai reservieren.  Montagmorgen 8.30 Kranen und Aufladen auf den Sattelschlepper , wir mit dem Zug heim via Basel nach Friedrichshafen.

Zu Fuß liefen wir fast 2 Stunden zurück nach Mulhouse, wo ich eine deftige Reissuppe in Hühnerbrühe kochte, denn es war kalt, als Gh. m it einem kräftigen Helfer den schweren Mast tiefer legte, indem er die beiden gekreuzten Maststützen  absägte und für den Sattelschlepper anpasste. In der Stadt entdeckten wir einen entzückenden Kinder-Laden. Endlich bekam ich für EMIL zwei bunte Rumba-Rasseln. Die warme Kuscheldecke aus dem nahen Geschäft ist mein Souvenir dieses Törns:

Am Abend gab’s Bratkartoffeln mit Elsässer Mettwurst….zum Schnurren des Heizlüfters, der hier „Chauffage Souffleur“ heißt:-)