Noch in Belgrad

Da sind wir jetzt:. Die Flusskarte

 

Београд  Nicht ganz einfach, Strassennamen in kyrillisch, der Stadtplan in lateinischen Buchstaben.

Belgrad: Hauptstadt der Serbischen Republik, dort wo die Save in die Donau mündet, 1,3 Millionen Einwohner. Verwirrend als Neulinge.

Ducan bietet EOS einen Liegeplatz an seinem Ausflugsschiff an. Das hängt mit einem anderen Reparaturschiff an einem Barschiff. Alles zusammen etwas unfertig.

 

Unser Liegeplatz in Belgrad (1000x750)

Uns plagt das Problem mit dem Echolot. Ein Pünktchen auf dem Bildschirm entwickelt sich langsam zu einem Geschwür und es droht der Verlust der Informationen. Wir brauchen ein neues. Ducan fährt uns in seinem Rasekahn zu 2 Firmen. Nichts. Dann mit seinem Auto zum Garmin- Shop. Ok. Ist aber 1/3 teurer als zu Hause. Wir kaufen und ich baue es ein. Schweißtreibend bei dieser Hitze.

 

Einbau

Wir erkunden Belgrad mit Tram und Bus. Strassennamen in kyrillischen Buchstaben, der Stadtplan zeigt lateinische. Aber wir kommen zurecht. Schön, wie die Tram über die Schienen rattert. Ich glaube, sie fahren nicht nach Plan. Drinnen sitzt man in Reihen, Sitz hinter Sitz. Aber es gibt auch neue, wie bei uns. Uns beeindruckt das größte Gotteshaus auf dem Balkan, Der Kathedrale der Hl. Sava. 

Mich dort der Gerüstebau im Inneren. Sie wird gerade ausgebessert. Holzbohlen,teilweise ohne Geländer, alles ca 30 m hoch. Parlamentsgebäude und andere Prachtbauten wie in anderen Metropolen auch, riesige Säulen, gewaltige Portale, Macht ausstrahlend. Das Save Ufer: belebt durch schwimmende Restaurants, weiter oben ein langes Lagerhaus, jetzt sind die angesagten Restaurants dort drinnen. Voller junger, schöner Menschen. Anschließend der Anleger für Kreuzfahrtschiffe. Alles sehr sauber und dann kommt der Schrottplatz der Stadt. Verrostete Schuten, Frachter, Schubschiffe.Auch ein alter Raddampfer. Diese Schiffe bieten Platz für Leute, die dort wohnen, aber ganz einfach. 

In der Innenstadt brummt das Leben und ein “Künstlerviertel” Lokal an Lokal auch in einer ehemaligen Fabrik, die Wände schön bemalt. Die Fremden bewundern diese Strasse. Natürlich werden auch die Kreuzfahrer hierher geführt (man erkennt sie an dem Informationsverstärker mit dem Logo der Reederei und dem Knopf im Ohr, aber auch am interessierten Blick.

Ducan bringt uns Brot und Obst vom Markt. Er bemüht sich angenehm um uns. Sehr freundlich sind die Leute zu uns. Wir haben aber den Eindruck, dass sie weniger lachen, als würde sie etwas bedrücken. Die Leute sind halt etwas ernster hier. Von unserem Platz aus sehen wir, was sich auf der Save bewegt. Kleine Fischerbötle, Fracht- und Schubschiffe Saveauf- und ab, Superlange Kreuzfahrschiffe. Sie kommen am Morgen und verlassen Belgrad am Abend. Tagsüber wird besichtigt. So versuche wir einen Eindruck von Land und Leute zu erhalten. Wir können nur anritzen.

Mit dem Schnellbus fahren wir nach Zemun. Ist viel älter als Belgrad und liegt an einem Hügel neben der Donau. Quirliges Leben auch hier. Abseits Ruhe. Alles gekrönt vom Milleneumturm. Den wir hinaufsteigen und den Rundumblick genießen.

 

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Belgrad, eine interessante Stadt, aber nicht zu vergleichen mit Wien oder Budapest, die wohl organisierten Städte. Alles ist da, es öffnet sich dem Gast aber nicht so einfach und schnell. Man muss organisieren können und muss über manches drüber weg sehen können. Gerade das bereichert diese Donaureise.

Alle Bilder : Klick

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