Marina Orikum, unser letzter Hafen in Albanien, still, fast leer. Albanien ist noch kein Durchgangsland für Segler. Neben uns eine Motorjacht mit 3 x 350 PS Außenbordmotoren. Wo soll denn diese Power hin?
Wir verlassen den Hafen am Nachmittag.
2 Stunden später am Kap: Tiefgrauer Himmel, Gewitter, Wolkenbruch, Starkwind, kaum Sicht. Ich fahre etwas zurück unter Landschutz. Nach 30 Minuten ist das heftigste vorbei. Weiter 240 Grad, direkt auf Otranto zu.
Dunkle Nacht: Gerdi hat Wache. Gewitter ringsum, aber keines kommt zu uns. Ich sehe meinen ersten Kreisblitz. Er kommt aus einer Wolke, beschreibt einen Kreis am Himmel und kehrt wieder zurück. Gerdi kämpft mit dem unsteten Wind. Mal Segel rauf, mal runter. Viel Verkehr durch die Großschiffahrt. Aber keiner kommt uns nahe.
Ab 02 Uhr übernehme ich die Wache. Der Wind hält jetzt durch. Angenehmes Segeln mit der Genua.
04 Uhr: Vor Otranto. Erstes Morgenlicht. Der Hafen schläft noch. Ich finde ein Plätzchen am Steg des Segelclubs. Leider löst sich das Mooringseil im Hafen. Tauchgang um 04.30 um das Seil wieder anzuknüpfen. Um 05.30 Uhr wird es richtig hell. Alle Arbeiten sind abgeschlossen. Ich lege mich noch etwas aufs Ohr.
Gerdi und ich verlegen die EOS später an einen zugewiesenen Gastplatz und geben unsere Ankunft bei der Guardia di Costiera zu Papier.
Jetzt Frühstück.
Bummel durch die Altstadt an der Bastion. Das erste köstliche italienische EIS. Und eine heiße Foccaggia mit Käse und Speck.
GERDI’s „PS“
Die Nacht war fast schwarz, Gewitterfronten ringsum ließen keine Kimm erkennen, das dunkle Meer war mit dem sternlosen Himmel eine düstere Wand. Die Blitze von unbeschreiblicher Ausdehnung über dem weiten Meer bei solch einer Adria-Überquerung erhellten dramatisch und für den Bruchteil einer Sekunde den Himmel wie ein göttliches Blitzlicht! Gespenstisch offenbart sich kurz das aufgewühlte Meer. Donnerschläge wie ein Feuerwerk…Im Ölzeug stehe ich staunend im Cockpit, übergossen vom süßen Regen-Wasser…Am Horizont erkenne ich als erstes Zeichen von Italiens Küste neben den großen Fischerbooten viele blinkende rote Lichter. Aha, es sind Signal-befeuerte Windräder! 4 Fähren oder hell erleuchtete riesige Kreuzfahrtschiffe ziehen ferne vorbei, mal hinter der EOS vor Albanien, mal vor mir, vor Italien. Ein Stück Milka-Schokolade versüßt mir die doch eintönige, verschaukelte Nachtwache. Gerhard kommt 4-5x zur Navigation und Standortkontrolle oder zum Segelbergen. Immer wieder setzt ich die Fock, damit die Eos nicht allzu unruhig ihre 4 Knoten durch das Meer läuft…Um Mitternacht mache ich das Blinksignal des Leuchtfeuers vor Otranto aus. Um 2 löst mich der Skipper ab. Schlafen.
Gesamte_Reise_auf_See.doc
Die Bilder: das ging leider verloren beim „Umzug“ des Blogs von posterous auf wordpress…:-(
Gerade lese ich, daß unsren blog inzwischen schon bis zu 330 treue Leser lesen :-).
Wir machen in 1 Std. „Leinen los“ für die Über- und Nachtfahrt nach Italien, 12-14 Std. quer über die Adria.
GERDI, am 4.Juli 11
ORIKUM; nahe Vlores
Am Abend schlief der Wind ein. Kühl und sehr angenehm war es an Bord.Keine 20°C!! Eine Wonne.
Wir stöberten Erika via SKYPE beim Lernen für ihr Examen auf, bewunderten ihre Kletterfortschritte(Stufe 7+ !!), hatten mal Zeit für einen CHAT :-). Inzwischen erfuhr ich, daß ich 1 Woche später als gedacht, erst am 27. Sept. um 14 Uhr ab Nizza, via Düsseldorf nach Stuttgart heimfliege, da die Männer der Rhône-Tour am 20.9. noch nicht kommen können…89 € Umbuchungsgebühr , zum Ticket, das im April 105 kostete. Prima, alles o.k. Um 17.35 Uhr ist dann vorerst mein Abenteuer nach 3 Jahren zu Ende.
Wir schlafen wunderbar im ganz ruhigen Schiff – wie daheim im Bett. Das gab es nun 2 Wochen lang nie mehr….Am Morgen genießen wir eine warme Dusche (2Toiletten u. 2 Duschen, die kann man nicht abschließen!).
Neugierig wandern dann am staubigen Straßenrand 2 km in die Stadt ORIKUM. Die Autos sind rasant unterwegs.
Viele Plattenbauten. Teils sind sie fröhlich mit bunter Farbe aufgefrischt worden :-). Im Internet lasen wir, daß es oft Stromausfälle gibt(das alte bulgar.Atomkraftwerk wurde abgeschaltet, Strom wird zum gr.Teil aus Wasserkraft gewonnen) und die letzten Jahre wenig Niederschläge fielen, daher herrscht Wassernot in manchen Regionen. 60% der Bevölkerung seien noch in der Landwirtschaft beschäftigt, teils unter primitivsten Bedingungen. 2-3 ha mit 6-8 Personen zu bewirtschaften, gilt hier nicht als „Armut“. 14% Arbeitslosigkeit. Beste Zuwachsraten hat der Tourismus. Und eine teure 4-spurige Autobahn Richtung Kosovo ist erbaut, mit 6 km Tunnel!!
Von der schönen Tracht, der wohl wunderbar gepflegten Volksmusik auf Lauten, Kniegeige, 10 saitigen Zupfinstrumenten, Tamburin, Trommeln, dem polyphonen Gesang der Albaner kriegen wir natürlich nichts mit. Lest das mal in WIKIPEDIA nach. Auch die Geschichte ist sehr interessant, auch daß Albanien so lange unter ital. Herrschaft war. Viele Albaner antworten spontan auf Italienisch, die feschen Kellner in einem rasanten Tempo fließend in der Sprache der Nachbarn „überm Meer“, daß man 2x nachfragen muß, was er meint. „Scusi! Piano, piano…per favore.“ Dafür ist ihnen Englisch fremd. Aus den Lautsprechern erklingen ausschließlich italienische Schlager, im alban. Rundfunk eine sehr angenehme Mischung mit Ohrwürmern aus 4 Jahrzehnten, international, teils ganz aktuelle hits.
Große Gegensätze: alte primitive unverputzte Ziegelwohnblöcke, verwaschene Wäsche auf Leinen am Balkon, grün-gelb gestrichene Hotels, neue Beton-Etagenblocks, noch grau im Rohbau…Freundliche Bürger, in den Cafés fast nur Männer.
Eine breite, beidseitig von Bäumen gesäumte Hauptstraße, viele kleine Bars, italienisch bestuhlt( fast nur Männer..), Sanitärläden, Frisöre klein wie ein Zimmer, Lampengeschäfte, viele einfache „Markets“ mit schönem, frischem Obst, Salat, Gemüse( Okra, gelbe Bohnen, Tomaten, hellgrüne Paprika, Gurken, Zucchini, kl.Auberginen, Spinat, Salbeitee, Petersilie). Die kleinen Läden sind gut sortiert, liebevoll wird das Obst drapiert, Im Kühlregal hinter Schiebetüren steht sogar deutscher Zott-Fruchtjoghurt neben Eziren, einer alban. Dickmilch, ital. Danone-Activia und Parmalat-Fruchtsaft aus Milano, belgische Butter. Die albanischen Produkte überwiegen. Den verlockenden 4 weißen „Raffaello“-Kokospralinen kann ich nicht widerstehen. Wahrer Luxus! Eine Tafel lila Milka-Schokolade mit ganzen Haselnüssen landet neben alban.Olivenöl und 1 Kilo dunkelroter Kirschen im Rucksack. Mit korrektem Englisch rechnet der junge Kaufmann alles zusammen, wiegt das Obst ab, zählt die Lek genau, er lernte Englisch in der Schule. Stolz ist er, zu recht.
Foto Obst
Wir laufen stadtauswärts. Niedrige winzige Häuser ducken sich neben die Straße, man wohnt 3 m unter Straßen-Niveau…Unten aber Lauben aus Wein mit Trauben, Tomaten an Stöcken, etwas Mais, Kartoffeln. Die Fenster und Balkonanbauten teils vergittert, gegen Diebe (wie wir das in Kiew auch früher gesehen hatten), aber auch schon neue Kunststoff-Fenster. In noch so armseligen Fenstern leuchten Blumen, blitzen weiße Gardinen mit Spitze und Gold-Borte…und viele winzige Baby-Hemdle und Hösle trocknen an der Leine vorm Küchenfenster… Oft ist hier wohl ein Kind der größte Schatz, nicht das Geld…
Daneben baut man eifrig neue Mietshäuser, die Architekten haben albanische Namen. Mustafa, Ibrahim…
Zwischen einer Krankenstation und einem ehemaligen Wachposten-Verschlag weiden im Schutt 2 Schafe, bei einem Metzger (mi=Fleisch) kommt ein Kunde mit einem steifen in Plastik und Zeitung eingewickelten ganzen Lamm die Treppe runter.
Wir machen Rast im Schatten einer Bar vor Rathaus und Polizei.
Ich bewundere den albanischen Wappen-Adler auf dem Uniform-Hemd des höchsten Polizisten, singe als Dank für das Foto die albanische Nationalhymne. Ah, Tedesce!! Er führt uns zu seinem Auto und zeigt stolz die Banderole „Deutschland“ mit dem aufgestickten Fußball. Ein Anhänger unsrer Fußballer- in Albanien…“Miro padschim“, Adieu!
Beim Rückweg überqueren wir den Fluß über eine weiß gekalkte Brücke. Unten hat einer ein Uferdreieck als Garten liebevoll üppig angepflanzt, direkt am Fluß! Unser Blick schweift über große leere Flächen mit gelben Disteln und Wegwarte, zu den braunen Bergen, deren Hänge aussehen wie ein in Falten gelegtes Tuch aus Samt. Davor teils grüne Terassenhänge, Wein? Ein Marmorwerk, Fliesenstapel, auf einem Auto steht „GIPSI“ 🙂 , aber es heißt nicht Zigeunerin! Es ist ein Gipser und Stukkateur. Es fahren hier viele rein deutsch beschriftete Lieferwagen, die noch jahrelang brav ihren Dienst tun.
Frauen tragen ihre Einkäufe in blauen Plastiktüten, als Witwen ganz in schwarz gekleidet. Der Rock kniekurz. „Mir dita!“ Ein Lächeln fliegt über ihr Gesicht, als ich sie grüße. Die Haare der älteren Frauen oft ganz locker mit einem weißen oder schwarzenTuch bedeckt. Ganz weich und fast elegant übers Haar gewunden, aus Musselin oder Häkelware.Keine Muslim-Kopftücher. Keine langen Röcke oder gar Mäntel…
Originell ist, wenn man nur 10 Wörter kann auf albanisch:
Als ich das Wort sage, das uns das Internet für „Auf Wiedersehen“ lehrt: „lamtumir“, lachen alle Albaner laut los: „Nein, nein, das heißt gestorben, für immer gegangen:-), du mußt „miro padschim“ sagen. Große Heiterkeit…
Ach, lieber Gjiergji aus Palermo am Kai, ich hätte noch mehr albanisch von dir lernen sollen 🙂 !!
Zurück in der Marina noch immer Leere. Der Wächter am Tor hat nicht viel Publikum! Nur 6 Schiffe(alle ital.,1 aus Turku, Finnland) ;die EOS ist die kleinste Yacht, 3 kleine Motorboote aus Italien, 2 auffallend feine, mit je 3 riesigen Yamaha-Motoren à 350 PS, die rasen also in gut 1 Stunde über die Adria nach Italien. Die Flächen vor den „Studios“ der schloßähnlichen Residenza mit 4 turmartigen Ziegelbauten als Krönung, sind nur mit Schotter-Kies statt mit Rasen oder Blumen bedeckt, einsam 3 junge Palmen mittendrin. Auch vor dem simplen Dusch-WC-Block nur Kies und Staub, wenig einladend. Wenn ich da an die feine Marina im türkischen CESME denke!!!!Blumen, Keramik im Bad, bemalte Wände, Terracotta-Pötte mit Goldrand, handgemalte Hinweis-Schilder, nette kleine Lokale. Siehe blog ca. Juli 2010 🙂
Hinter dem Appartementbau und dem „Parkplatz“ für Autos eine große freie Fläche für Trockenlager von etwa 100 Schiffen….Keines da…
Die Poller im kleinen Hafenbecken dagegen vom feinsten Stahl und Chrom (Chrom ist der wichtigste Exportartikel Albaniens!).
Wehe aber, wenn man sich als Segler die glitschige Mooring in die Hand geben läßt bei Ankunft…(das Seil mit dem am Meeresboden verankerten Gewicht zum Befestigen der Yacht anstelle des eignen Ankers). Es ist voller spitziger Angelhaken, die sich beim 10 m Durchreichen vom Bug zum Heck in die Finger schlitzen. Im Hafen angeln, auch vom Ponton, ist ein Hobby der Albaner…
Die gewaschenen Bettbezüge sind längst trocken vom Wind. Wir räumen alle Güter ordentlich in den Bauch der EOS. Wenn der Wind günstig ist und nicht aus Süden kommt, werden wir morgen die Überquerung der Adria nach Italien starten. Unsere erste Fahrt am offnen Meer auf diesem Törn 2011. Otranto? 50 Seemeilen, ca. 85 km. Dann kreuzen wir unser Kielwasser vom Törn 2009!
Wir verlassen Sarande, die lebhafte Stadt an der schönen Bucht westwärts. Geradeaus kämen wir nach Erikusa, Griechenlands Vorposten und Anlaufstelle der Segler von Italien. Wir aber wenden uns nordwärts entlang der steilen bergigen Küste Albaniens. Da und dort ein Strand mit Sonnenschirmen und Liegen, gelegentlich ein Bergdorf, wohl dort, wo Wasser dem Fels entspringt. Abweisend die Küste für Segler, ohne Hafen. Erst 10 Seemeilen weiter nördlich öffnet sich eine geschützte Bucht, Porto Palermo, bewacht durch einen Leuchtturm, eine Radarantenne und einen Soldatenposten 100 m über der Klippe. Die ehemals verbotene Bucht beherbergt noch einen Militärposten, ein Kriegsschiff erkennen wir und einen Bunker im Wasser, wohl für U- Boote. Da sind wir nicht willkommen. Ein Ankerversuch in einer Nebenbucht scheitert weil der Anker nicht hält. Erst an einem alten verkommenen Kai finden wir Platz.
Der Kai steht auf Pfählen und die niedere EOS passt fast unten durch. Ganz am Ende finden wir doch noch ein halbwegs sicheres Plätzchen. Eine Segeljacht aus Königswinter leistet uns noch Gesellschaft. Der Skipper der „Falkenstein“ gibt uns leihweise sein Hafenhandbuch von Albanien in italienischer Sprache. Er segelt wieder zurück nach Korfu. Die stille Bucht erwacht nachts zum Leben: Der Wind pfeift mit kräftigen Böen von den Bergen( bis 2000m hoch, vom Meer aus)! Mit 5 Leinen spannen wir unsere EOS so ab, dass sie nicht zu sehr auf den Kai gepresst wird. Erst gegen Morgen geht den Böen die Puste aus. Gerdi kann nicht von Bord, der Kai ist zu hoch. Ich besichtige ein nahes Fort. Es ist vollkommen erhalten. Düstere Räume mit bogengeformten Dächern und darüber die Zinnen-und Türmchen bewehrte Dachfläche. Was für Leid sich hier vor vielen Jahrhunderten abgespielt hat?
Ehemalige Militärgebäude in der Nähe werden jetzt als Lager für Salbeitee genutzt. Er wächst auf den nahen Bergen und wird hier gesammelt, in einer Art Truhe mit den Füßen gepresst, verschnürt und gelagert. Der Tee ginge auch nach Deutschland in die Apotheken meint der Arbeiter.
Wir verlassen die Bucht und nach einem windlosen Katzensprung legen wir in Himara an. Ähnlicher Kai, Lastwagenreifen davor, die hässliche Spuren am Rumpf hinterlassen. Mit unserer hölzernen Gangway, allen Fendern und unseren Roller-Reifen halten wir die EOS ab. Die Behörden-Formalitäten ziehen sich hin: Ausweise, eine Crewlist, Bootspapiere abgeben. Ins Dorf fahren, Kopien von allem machen, zurück, nochmal 3 Formulare für Crewlisten ausfüllen, wieder die Bootspapiere abgeben. Dann können wir uns frei bewegen. Ziemlich nettes Touristenstädtchen. Wir ergänzen unsere Vorräte und gehen zum Essen. Sehr freundlich die Kellner.
Wetter und Dorf erwachen auch hier nachts zum Leben. Laute Disco- Musik vom Strand, um Mitternacht ein richtiges Feuerwerk. Der Wind frischt heftig auf und steht voll in die Bucht, aus der seltenen Südrichtung. Immer wieder stehe ich auf uns sehe nach. EOS schaukelt stark, ziemlich unbequem zum Schlafen. Um 5 Uhr lege ich ab,Kurs weiter nach Norden. Die Situation wird nicht besser: Größere Wellen aus verschiedenen Richtungen werfen das Schiff hin und her. An Segeln ist nicht zu denken. Tief hängen die dunklen Wolken in den steilen Bergen, ab und zu ein Regenschauer. Wir legen die Schwimmwesten an. Mit Motor gegenan…
Arg unangenehm. Dennoch- es ist schließlich Sonntag- gibt´s ein volles Frühstück mit Ei und Tee… Es schmeckt aber nicht so richtig. Wieder begleiten uns an Land steile Berge mit tiefen Schluchten und am Ende kleinen Ankerbuchten. Ursprünglich unser heutiges Ziel, aber bei den hohen Wellen ist das unmöglich, zumal jetzt der Wind auffrischt, leider wieder von vorne.
Nach 6 Stunden können wir hinterm Kap endlich Kurs ändern. Die Sonne vertreibt die Wolken und ab Kepi i Gjuhezes ( Kap Guhezes) läßt auch der Seegang nach und 3 Bft treiben die EOS vor Schmetterlingssegel in Richtung Marina Orikum.Links die „verbotenen Inseln“, Militär. In der Ferne Vlores mit seinen Hochhäusern. Die Berge zur Rechten sind mit kleinen Bunkerchen und großen Geschützständen gespickt. Denkmäler irrer Politiker.
Die von Italienern erbaute Marina mit 3stöckigen wuchtigen rosa Gebäuden, wie eine Residenz!! Über VHF- Kanal 15 melden wir uns in der Marina an, bekommen einen angenehmen ruhigen Liegeplatz (mit Mooring am Steg) zugewiesen, geben unsere Dokumente ab, spannen das Sonnensegel auf…15 Uhr…Nur 7 Segler, Italiener, ein Israeli,…
Gerdi kocht gleich Spaghetti mit Pesto und geriebnem Parmesan, Pesto, dazu griechischen Salat. Danach Nescafé …Und 1 Runde Schlaf…
A
bschließend eine Anmerkung: Es hat seinen Grund, warum wenige Segelgäste Albanien besuchen:
Nur ein halbwegs genaues Hafenhandbuch, und das in italienischer Sprache
Außer der Marina Orikum keine Häfen nach unserem Standard
Abenteuerliche Kaianlagen
Die Buchten sind entweder sehr klein, alle Buchten und Häfen nach einer Seite vollkommen offen
U.U. heftige adiabatische Fallwinde nachts von den Bergen
PS: Das letzte Video ist noch von Sarande! Der rufende Muezzin, leider mit Tele unscharf. Gerdi.:-(
Die Bilder: die fehlen leider seit dem Blog-Provider-Wechsel
Traumhafte Ruhe am SeefREIGELEGTE mOSAIKENChristliche Kirche, Ruine im schattigen LAUBWALDLorbeerbaum der alten GriechenUralter Olivenbaum
Butrinti, antike Stadt
Theater Butrinti
Sarrande: Auto-Waschplatz, alles von Hand
Hier legen auch gr.Kreuzfahrtschiffe an, Sarrande. Sehr italienisch alles an der Promenade