Sulina, die Stadt am Ende der Donau

Sulina: Jetzt kommt nur noch das Schwarze Meer. Ein langer Kai auf der linken Donauseite. Da ist die Stadt. Ganz vorne die Schauseite mit Bars, Restaurants, Läden, gepflastert. 100m dahinter die 2. Straße, auch gepflastert, meist alte heruntergekommene Wohnhäuser, viele Plattenbauten. Wieder dahinter die 3. Reihe, die Straßen unbefestigt, die kleinen Häuser wackelig. Dann kommt das Schilf. Alle 3 Straßen laufen längs der Donau.

Das ehemalige Gebäude der Donaukomission Sonntag am Abend Verfall und Neues (2)

Es war mal eine wohlhabende Stadt. Man erkennt das an den schönen, aber verfallenden Häusern. Die Verwaltung der Donaukommission, zuständig für ALLE Donauanrainer- Länder war hier. Dann kam die Verwaltung nach Budapest, weg vom Ende der Welt, vor 30 Jahren dann der Schwarzmeer- Kanal der 300 km früher direkt nach Constanza führte, da brach viel Arbeit weg und der Sozialismus war auch nicht förderlich. Jetzt kommen die Touristen und die bleiben eben in der „ersten Reihe“ an der Donau hängen. So verfallen ein Großteil der Häuser, Werften, Fabriken, Schiffe. So angenehm die Leute sind und so einmalig das gewaltige Hinterland ist, die Gegend ist nur mit dem Schiff zu erreichen. Die EU hilft, aber ohne Wirtschaft geht nix.
Die Bilder hier

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