Von Cesme nach Altinkum (Marina Didim)

CESME…zum 4. Mal schon! Feine luxuriöse Marina. Diesmal eng, voller Boote. Schon beim Tanken Probleme mit dem Rückwärtsfahren (Eos hat bei starkem Wind ihren „eigenen Willen“). Dann geriet auch noch ein Tau in die Schraube, peinlich. Ein Spaziergang in der Stadt beruhigt die Nerven.

Seit dem Marmara- Meer bleibt uns der  starke Meltemi von achtern treu. Immer weiße Schaumkronen, Segel immer gerefft, Bullentalje gespannt. Von Cesme dann ostwärts in die Sarpdere Bucht. Hier ankern wir in klarem Wasser umgeben von Bergen, eine Schlucht vor uns. Endlich ruht sich der Wind auch aus. Mit dem kleinen Schlauchboot MICRO EOS und dem neuen Motor (2 PS) unternehmen wir eine kleine Tour ins Dorf am anderen Buchtende. Kein Mensch zu sehen. Den Abend krönen gegrillte Lammscheiben und natürlich das Glas Rotwein.

Lammfleisch f.d.Grill
Lammfleisch f.d.Grill

 

Nachts wölbt sich das Sternenzelt über uns und nur kleine Wellen schlagen ans Schiff. Immer wieder tönt ein Glöckchen. Ziegen oder Schafe grasen unsichtbar für uns. Eine angenehme Nacht. Anderntags steige ich auf einen Berg um diese schöne Gegend auch von oben zu sehen.

Kleine Wanderung auf den Hügel (1500x1125)
Wanderung auf den Berg im ersten Morgenlicht

 

Nach dem Frühstück holen wir den Anker ein. Nach ein paar Seemeilen entdeckt uns der Meltimi und zeigt wieder, was er kann. Immer wieder verkleinern wir unsere Segel. Eine arge Schaukelei, wenn wir dazu „in den Wind“ gehen müssen. Die See rollt und bildet eine Dünung.  In der Meerenge zwischen dem türkischen Festland und der griechischen Insel Samos lässt der Wind nach.

Flottes Segeln neben d.griech. Insel Samos
….hinter mir Samos, zu dem Kloster wanderte Erika m.Papa 2010

Doch wir freuen uns zu früh. Die hohen Berge auf beiden Seiten pressen den Wind wie eine Düse und wir sind wieder von Schaumkronen umgeben. Wir suchen unseren Ankerplatz auf. Schöne Gegend. Links eine schützende Insel und rechts die hohen türkischen Berge. Der Anker fällt, zur Sicherheit fahren wir ihn mit 2000 upm ein Er hält. Da kann uns kein Wind losreißen. Das ist auch notwendig, denn die ganze Nacht bleibt uns der Meltimi treu und rüttelt an der EOS. Wir haben keine Lust zum Schwimmen. Am anderen Morgen mäßigt sich der Wind erst, als wir die Düse durch die hohen Berge hinter uns gelassen haben. Unser Automat steuert das Schiff angenehm und wir genießen die flotte Seereise bis vor den Hafen bei der Stadt Altinkum, umgetrieben von der Fa. Didim.Edle Marina für höchste Ansprüche, ungewohnt für uns!!  Ein angenehmer Ort, großzügig. Es wäre ein guter Platz zum Überwintern. Aber wir möchten schon noch etwas weiter in den Süden.

Klick auf das Wort klick: Hier sind alle Bilder: Klick

…und hier die weitere Reisestrecke. Klick

PS: Die Türken unterschlagen in der Google- Karte, auf der wir unsere Reiseroute darstellen manche Gebiete, v.a. griechische! So fehlen einige Inseln, die wir besuchten

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