Danzig, noch einmal

Vier Tage haben wir für diese schöne Stadt zur Verfügung.  Wir streifen kreuz und quer durch die Strassen der Altstadt. Die Häuser und Strassen sind stimmig. Keine modernen Fremdkörper, sieht man von der Insel gegenüber der Marina ab. Aber auch da sind die Formen der Häuser der Altstadt angepasst. Danzig ist schließlich Weltkulturerbe. Und gelegentlich muss man den Architekten auch freiere Hand lassen.

Wir besichtigen das Schiffahrtsmuseum und den historischen Dampfer, dessen Namen ich vergessen habe. Alte Mechanik, da fuhr noch ein Funker in seiner eigenen Funkerbude mit, umgeben von Röhrentechnik.

Ohne Ziel verlassen wir die Altstadt und gelangen zur alten Kaiserlichen Werft. Längst wachsen Büsche aus den Hallen, der Rost bestimmt die Farbe. 18000 Menschen verdienten hier einmal ihr Brot. Lech Walesa kämpfte da für bessere Arbeitsbedingungen, konnte aber den Untergang der Firma nicht aufhalten. Doch hier sprießt inzwischen Neues. Eine kleine Marina, Jachtbau, und andere Start Ups versuchen Ihr Geschäftsglück. Sehr gut, dass es so etwas gibt. Welch ein Glück, dass wir hierher gefunden haben, durch Zufall.

Jetzt, wo wir Polen bald verlassen werden, ist uns in jedem Ort aufgefallen: Junge und Alte sind sehr gläubig katholisch. Auch an ganz normalen Werktagen finden wir in den Kirchen immer Gläubige, die im Gebet versunken sitzen oder knien. 7 Gottesdienste an den Sontagen und wie wir sehen, sehr gut besucht. Sogar außerhalb der Kirche stehen oder knieen die Gläubigen. Auch mit einer Lautsprecherübertragung nach außerhalb.

 

2 Kommentare zu „Danzig, noch einmal

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