Eine kalte Dusche im maroden Container ohne Tür

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2 Tage, 3 Nächte im muslimischen Cesme. Regen, Blitz und Donner, schwere finstere Wolken. Eine kalte Dusche im maroden Container ohne Tür, türkische Männer, die langsam genau da vorbei bummeln, die Zigarette lässig im Mundwinkel. Da bin ich schnell fertig mit dem Haarewaschen.Bazar, winzige Läden und Kebab-Lokale, Jungen, die am Tablett mit Tragebügel von irgendwo in den Nebengässchen dampfenden Cai in kleinen tulpenförmigen Gläsern tragen. Der türkische starke schwarze Tee mit Zucker. Wohltuend ist, dass die Mädchen und Frauen kein Kopftuch und keinen „Schleier“ tragen im Stadtbild. Da sieht es eher in deutschen Städten „muslimisch“ aus – hier ist man ganz normal angezogen.Aber uns fällt auf, dass nun alle lange Jeans oder lange Hosen tragen und Strickjacken am Arm tragen oder Jackets anhaben.Bäcker in weißer Kleidung, die wunderschön ihr Gebäck präsentieren, mit grünen Pistazienwürfelchen verziert, oder mit Sesam, wenn es Käse-Mürbteig-Ringel sind. Alles frisch geformt, aufgerollt mit Walnussfülle, oder in kleinen Kugeln der ruhende neue Teig, der erst noch „gehen“ muß, auf den bemehlten Backblechen.

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