37. Schönes Arkadien: Schmalspurbahn + durchs Gebirge bis Dimitsana

Die Galerie (1024x683)

Die guten Bilder gleich zu Anfang: Klick

Heute fuhren wir ab Kalávrita mit der Schmalspurbahn ans Meer bis Diakoftó,vom kalten Gebirgsdorf runter bis ans Meer(32°) und wieder rauf, je 1 Std. -grandios . Irre, diese Felsformationen und gaaanz unten der Bach, wie die Macchia.Die Platanenwälder wie Regenwald- ein Urwald.
Danach stiegen wir im Hotel aus und in den kl. Citroen ein. 2 Std. Fahrt über unzählige Serpentinen, immer schmäler, immer enger! Und DANN grollte am lilaschwarzen Himmel der Donner,  wilde Blitze zuckten hernieder und es prasselte so stark, daß ich kaum mehr sah, wo die Fahrrinne war, die eh von 10-20 cm tiefen Schlaglöchern übersät war, das war schon gestern so.;.) EUROPA baut und zahlt zwar (2007-13) aber… in den Dörflein ist nur Loch an Loch. Auf der Straßenkarte ist kein Weg eingezeichnet… wir befuhren also die ca. 60 Gebirgs-Pfad-Kilometer in mehr als 3 mühsamen Stunden… Durchschnittlich 20kmh- ein Abenteuer, wir haben keinen Allrad-Roadster, nur kleine Räder… sehr vorsichtig also. Aber die Ausblicke waren Phänomenal, immer neue Gipfel, neue tiefe Täler, Tannenwälder, Geröllhänge…Grandios auch die Gewitter-Cumuli… Tiefblicke wie sonst nur in unseren Alpen!!! Ich hab aber keine Fotos gemacht, nur bei eine Kapelle am Felsen, der Hl. Barbara geweiht, rasteten wir und beteten… Wir kamen unfallfrei durch das nächste Abenteuer: Gewitter! Donnergrollen, taghelle Blitze, lärmende Sturzregenfälle…

Cristos (1024x683)
Typisch griech. Christos

Irgendwann sagte die weibliche Kunststimme vom GPS: „Sie haben ihr Ziel erreicht!“ Und da war im dichten Regen auch tatsächlich das Schild mit den griechischen Buchstaben lesbar: Dimitsana.. Auf 1000m Höhe! Ein Gebirgsnest.

https://de.wikipedia.org/wiki/Dimitsana  (drauf clicken u.lesen)

Eng wie ein Bergdorf hoch droben im Tessin, Steinhäuser, Pfützen wie Seen überall, Regenströme auf den steilen Gassen, beidseitig Halteverbot. Kein Hotel offen, es schüttete, keiner draußen, nur leere Tavernen. Dann ein Schild im Regen am steil rechts hinab führenden Pfad: Resorthotel Koustenis…

http://www.koustenisvillage.gr/

Und es war geöffnet, abseits mitten im Gebirge an den Hang hingebaut aus Natursteinen- ähnlich wie bei den Steinplatten in Dimitrios auf der wilden Mani (Peloponnes-Südfinger), Nun also ein Blick wie in Brand von der Bank vor der Hütte!!!! So steil die Berge gegenüber!

Ein hübsches Zimmer ,rustikal die Möbel, ein Bad, Bergblick, Balkon…Und unten ein Restaurant. Ich hab bisher nur 2 Katzen gesehn, wenige Gäste. ( In Kalávrita waren wir zu viert) Es war hier am Abend noch 1 französische Familie zu Gast.
Wir genießen die nur 15-19°C, lesen, tippen Emails, Kuhglocken, Schafe…Duschen. Essen griechisch. Schlafen im kühlen Zimmer bei offner Balkontür… Am Donnerstag geben wir den Wagen zurück und am Freitag segeln wir wieder, da soll’s wieder 38° haben, Ziel dann Mesalongion oder Insel Oxia.Das wird eine Umstellung sein  …nach den kühlen Natursteinhäusern der 2 Hotels .. wieder auf die EOS,gemütlich, heimatlich, aber wieder   schaukelig bei Schlaf und Essenkochen, Wassersparen,  und heiß. Aber es ist o.k.! Jetzt sind wir gestählt durch die kühlen Bergurlaubstage…:-)

Ziel ist Mesalongion oder die kleine Insel Oxia. Kennen wir beides…

Zum Schluß noch Gerdis Bilder, von der Platanis orientalis, von dem Berghotel in Dimitsana…

Platane
Platane

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2.Hotel, Dimitsani
2.Hotel, Dimitsani

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Weinlaube vor unsrem Zimmer
Weinlaube vor unsrem Zimmer

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Balkonblick
Balkonblick
Emails schreiben...
Emails schreiben…
Relaxen nach der Regen-Bergpfad-Tour im Auto
Relaxen nach der Regen-Bergpfad-Tour im Auto
Antonias Orangenlikör! Portokali
Antonias Orangenlikör! Portokali

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36. Zu den Tannenbäumen und ins Skizentrum …!!!

IMG_9630 IMG_9629 - Kopie

DSC01350 (1024x683) Wir beide (1024x683)

Der Hitze ein Schnippchen geschlagen, mit einem Auto ins Gebirge. Die grünen Wälder mit den einmalig schönen Tannenbäumen besuchen, die Füße in einen strudeligen Bach strecken, unter dem Schirm eines Platanenhains im Naturschutzgebiet vespern, Schmetterlinge und Libellen beobachten… Wir verlängerten Automietzeit und Bergurlaub um 2 Tage:-)!!

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In einer Taverne kann man nett kleine Vorspeisen kosten, in einem entzückenden laden mit Honig, Olivenöl-Cremes und delikatem Orangenlikör plaudert es sich entspannt und fröhlich… Überall wird Rosen-Gelee angeboten. Kein Tag mit Hitze, wunderbare Bergausblicke, Das Meer kann warten…

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Saganaki, gebackner Ziegenkäse, Blättterteigrollen mit Schinken und Feta, Zuchiniküchlein, m.Reis gefüllte Paprika
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Frisch gehobelte Zucchini

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Weitere Bilder: Klick

34. Ausflug ins Gebirge…mit nur 25°C, Auto+Hotelzimmer!!

fast neuer Miet-Citroen, nur 4000 km, mit Klimaanlage!!!!

Gerhard hatte die grandiose Idee, der wochenlangen extremen Hitze zu entfliehen: Er mietete für 4 Tage (!!) ein kleines knallrotes Auto und damit flüchteten wir in die wunderschönen Berge hinter dem Moloch Patras. Das kleine Auto war fast neu: 4000 km- und… es hat eine Klimaanlage. Un-be-schreib-lich erholsam, mal statt bei 40 bei nur 25° zu atmen. Eine zauberhaft grüne Hügellandschaft tat sich vor uns auf, oben dunkelgrüne kräftige Tannen mit stehenden Zapfen in der Krone, unten im Tiefland ausgebreitet Wiesen, Sümpfe mit Binsen, Schilf und Bächen, überall Brunnen mit fast eisig kalt fließendem Wasser, Kühe, Pferde… gelbe Sonnenblumen, rosa Dahlien über den Zäunen, Pötte mit roten Geranien, Rosenbüsche, üppig grüne Mispelbäume, Platanen wie riesige Schirme als Schattenspender auf den Dorfplätzen. Ich bin ganz hingerissen… soo schön, soo kühl. Entspannt die Menschen vor den Kafenions, aber in den Bergdörfern viele Häuser leer, mit verschlossenen Fensterläden oder verlassen- im Verfall. Wir fahren eine Bergstraße mit vielen Serpentinen immer höher hinauf, mal sieht es aus wie am Arber im Bayerischen Wald, mal wie im Fichtelgebirge. Grün,grün,grün.

Peleponnes- bei nur 25° im Gebirge! (1) Peleponnes- bei nur 25° im Gebirge! (3) Peleponnes- bei nur 25° im Gebirge! (4) Peleponnes- bei nur 25° im Gebirge! (5) Peleponnes- bei nur 25° im Gebirge! (6)

Leider können wir nicht mit dem Zug durch die Schluchten und Berge fahren, denn hier war Sturm und Starkregen, Geröll und Felsbrocken machen einige passagen unpassierbar. So fahren wir weiter zu den Seen-Höhlen von kastra Achaia und besichtigen die weitläufigen Tropfsteingänge und Seen bei 13-16°… fast 2 km im Berg, einmalig. Stalagtiten, Stalagmiten, Seen wie Spiegel (40 m lang, 8 m tief), einzigartige Stoffähnliche Gebilde, die gefaltet sind wie Vorhänge! Es sei der Heilort des Melampous aus antiken Zeiten. (Pausanias in „Arkadika“)

Entdeckt wurden sie 1920 und 1940, als nach Wolkenbrüchen gewaltige Wassermassen aus dem Höhlenausgang hervordonnerten. 1964 wurden die Seen im Berg entdeckt und auf 1980 m erforscht. Zugänglich sind vorerst 500 m.Katarakte und wunderbare Tropfsteingebilde zogen uns in ihren Bann. Gh. wollte dann noch das Skizentrum sehn und wir schraubten uns auf ca. 1500 m hoch in die Berge. Fast kalt war’s da oben- ein Hochgenuß nach den brütend heißen Tagen…

Bedrückend freilich das Denkmal für den Holocaust, 13.Dez.1943, als die deutsche Wehrmacht als Vergeltung 800 Dorfbewohner erschoß und 80% der Häuser niederbrannte… Wir fuhren wieder in die Stadt Kalavrita, wo auch der Zug startet morgen. Das Hotel bietet uns ein Zimmer mit Komfort. 50€ mit Frühstück, guten Betten u. Kopfkissen, einem Bad und… Klimaanlage. Es ist ein sonderbares Bild, den Skipper auf altem Stuhl vorm Sekretär sitzen zu sehen, das Notebook vor sich, dahinter das Bett vor roter Wand. Exotisch… und…kühl!

Hotelzimmer in Kalavrita (2) Hotelzimmer in Kalavrita (3)

Hotelzimmer in Kalavrita (1)
Wow! Ein Baaaaad! nach 80 Tg. am Boot….

Und hier GERHARDS Fotos:Klick

33. Malerisches Nafpaktos… und weiter nach Patras . 6.8.15

6.Aug. 2015 Blog  von Gerdi, bei 41° getippt…!!!

Leider ist es wieder heiß, die Überfahrt vom nur 26° himmlisch kühlen Trizonia ließ uns diese tropischen Temperaturen fast vergessen… Gerhard war dort 2x beim Wandern, und auch ich wagte es am Abend, die Hügel hoch zu spazieren und den Glockenklängen der Schafe nachzuspüren, die man ja am Boot nachts immer hörte, und nach dem Regen konnte man die Tiere riechen;-).

Trizonia (1024x683)

Ein riesiger Truthahn schlug ein Rad, als wir uns seinem Harem näherten. ..grandios der Ausblick auf die andre Inselseite, weit über Küste und Meer. Fast kühl mit 26°C am Abend um 20Uhr… Wir konnten uns stundenweise fast an den hochsommerlichen Bodensee versetzt fühlen… nur wog der Kummerstein auf dem Herzen schwer… Martin… das MRT. Dann früh um 8 am Mittwoch, 5.August:“ Mama!!!! Ich bin GESUND!!“ Es war, als hätte ein neues Zeitalter begonnen nach all den angstvollen Tagen. Großer Dank fliegt zu meinem Gott…

Ayos Nikolaos, Aegina

Nafpaktos empfängt uns mit traumhaftem Panorama: am Meer die trutzigen Zinnen der Stadtmauer, überm Dorf die wehrhafte Festung, hoch gebaut wie eine Schnecke.

Hier wurden die Osmanen auf ihrem Eroberungszug gestoppt! Ein Fackelträger im Hafen erinnert daran.

Nafpaktos,6.8. schön + heißßßßß  40°C
Nafpaktos. Zum 4.Mal? Damals mit den 2 Buben 1987 war es hier knallevoll, wir ankern lieber .

Gewitter über Patrasbrücke (1) Gewitter über Patrasbrücke (2) Gewitter über Patrasbrücke (3) Gewitter über Patrasbrücke (5) Gewitter über Patrasbrücke (7)

Ein düsteres Gewitter zieht auf, die Brücke schemenhaft, bald ganz blauschwarze Regenfahnen….Wir fotografieren in dieser seltenen Wolkenstimmung die große pompöse Technikleistung der 4-Pylonen-Brücke bei Patras. Es regnet nicht, also mit dem Schlauchboot an Land… Am Dorfplatz sitzen wir wie die Einheimischen unter dem riesigen Baum, trinken ein Cola… Dann zieht es uns magisch zur griech.orthodoxen Kirche zum Danke-Sagen. 2 Kerzen sind ein flammendes Symbol für unsere große Freude… Martin…Einkaufen. An Bord mache ich einen leckeren Nudelauflauf mit Tomaten, Essiggürkchen, Kapern, Ketchup, Zwiebeln, roter Paprika…Balsamicoessig, Limonensaft. Wild schaukelt unser schwimmendes Heim.
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Donnerstag, 6. Aug.2015
Nafpaktos bis Patras.
Die Nacht wird schaukelig, hoch die Wellen…. Gerhard nützt den ruhigeren Morgen zum Landfall und steigt hoch zur Festung. Um 9 nach dem Frühstück wehre ich meine Schwindelgefühle ab und wir fahren beide in den kleinen runden Hafen, das Cosmote Handy spinnt und läßt Gh. nicht ins Internet… Kein Meteo heute. Der Fachmann aber weiß auch kaum Rat außer „auf Werkseinstellung zurücksetzen“ Mein Kreislauf spielt verrückt. Ein Espresso, in der Apotheke misst die Dame 110:70. Ich fühl mich schwach.
Dann um 12 Uhr lebhafter Ostwind, 3? 4?
Anker auf. Ziel Patras! Mit der Erika zuletzt 2010 durchsegelt, bescherte uns die heutige Durchfahrt eine Gischtmeerfahrt… Heftig fegte der Wind von achtern, die kleine Fock gerefft wie ein Sturmsegel, das Groß schonten wir, zu gefährlich eine Halse bei den Böen! Aufregend „wenig Platz“ über dem Masttopp bei der Durch-Fahrt unter der berühmten Brücke.
Segeln nach Patras (5)Segeln nach Patras (4)Segeln nach Patras (2)

Bei dem Seegang gelingt kein waagr.Horizont!!!
Bei dem Seegang gelingt kein waagr.Horizont!!!

Fetzig ist die Segelei vorm Wind… Dann peile ich die großen Frachtschiffe an, biege vorsichtig in die Marina, nur 2,5m Wassertiefe, ein Helfer fängt die 2 Vorleinen und hält mit Muskelkraft die EOS am Ponton, reicht uns eine Mooringleine. DANKE! 14.30 Uhr. 40°. Glutheiß im Schiff. Die kalte Melone tut gut, Gh. wärmt die Spaghetti auf mit Ei gebraten… Ich liege… wie leben die Griechen bei diesen Temperaturen?? Zwischen früh 9 und abends 18 Uhr ist es ganz ruhig… Richtig lebendig wird es erst um 20 Uhr, und von 23 bis 3 Uhr dröhnt die Disco-Musik. Urlaubszeit…

Tipp:Unbedingt die folgenden viel besseren Fotos v. Gerhard ansehn!!! Bei „!Klick“ drauf und auf geht’s.

…und hier noch Gerhards Bilder: Klick

Diese Strecke haben wir bis jetzt besegelt: Klick

Trizonia, eine eigenartige Insel

Trizonia: eine hügelige, eigenartige Insel mit Marina.

Trizonia (1024x683)

Der Bau wurde allerdings schon vor vielen Jahren eingestellt. Mauern und Kays sind fertig. Alles andere verfällt wieder. Langzeitsegler nutzen diesen Platz kostenlos. So manches Schiff wurde aufgegeben und verkommt.

Verfall 3 (1024x683)

Zwei Wasserhähne spenden gutes Wasser und vor allem man liegt hier sicher. Auch an Land wills nicht so recht klappen: Fahrzeuge und Baumaschinen werden „endgültig“ abgestellt.

Verfall 2 (1024x683)

Mülltonnen sind übervoll.
200 m weiter in dem kleinen Dorf auf der anderen Seite mit den vielen Tavernen herrscht reges Touristenleben. Dabei hat der Ort nur einen winzigen Strand. Trizonia ist eine Insel und die kleine Fähre schafft ununterbrochen Leute heran und fort. Die altersschwache Oma betreibt den winzigen Laden. Es gibt alles, was man braucht, aber nicht mehr. Brot bestellt man am Tag zuvor.
Und dann der „E4“. Kein Wanderweg, der die Insel mit der weiten Welt verbindet, sondern einer, der um einen Hügel führt. Hinweisschilder sind nagelneu. E – vielleicht weil er von der EU gefördert wurde.
Hichts besonderes hier und doch angenehm, gerade recht um ein paar Tage zu bleiben

Hier die Reisestrecke: Klick

Wer noch mehr Bildle sehen möchte: Klick

31. Westwärts durch den Kanal v.Korinth

Gerdi, am 3. August 2013

die kleine Fock! IMG_9564 Foto0455

Inzischen sind wir durch den Kanal v.Korinth gefahren, 20 Min. für 130 €…, ein Bungiespringer ließ sich fast auf die EOS fallen von einer der 4 Brücken. Die Ankerstelle hinter Loutraki ( mein 1. Allein-Urlaub im 3.Semester meines Studiums mit dem BLLV aus Cham 1968) bescherte uns grausig heiße 42°.

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Am Abend kochte ich eine Linsensuppe mit Gemüse( und eine Welle ließ das Glas mit den schwarzen Alnatura-Beluga-Linsen auf den Teppich plumpsen…)- geschmeckt hat es prima, nach dem Aufklauben wie bei Aschenputtel…

Dann um 21 Uhr kam Wind und es schaukelte bis früh pausenlos, das Bett wie ein Schüttelsieb, ich hab fast gar nicht geschlafen, so lärmte und stürmte es an der Ankerkette,neben uns 500 m hohe Berge und ein schroffer senkr.Felsen… Drüber ein traumhafter Vollmond…Anler am Ufer…
Früh um 7 ließ der Wind nach, und als wir lossegelten, schlief  nach 1/2 Std. der Wind ein….
Neun lange Stunden pflügte die Eos, nun auch mit langen Segel-Etappen, durchs kobaltblaue Meer, kein Delfin, kein Hai, Baden bei 31° erfrischte kaum…

Wir fanden in TRIZONIA, einer kl. Urlaubsinsel nah am Pelep.Festland, einen letzten Platz an der unwirtlichen Kaimauer, im Innenhafenbecken war ein Zweimaster war auf Grund gesunken und streckte bizarr seine Masten im 30°Winkel aus dem Hafenwasser.
Wir schliefen an Deck, zu heiß drinnen. Und am Morgen die Überraschung: fast kühl der Morgenwind ab 7, nur noch kalte 31° im Salon. Gh. nahm das Kärrele und holte mehrfach Wasser am einzigen Zapfhahn. Viele ließen hier ihre Boote allein, manche total verrottet. Der Müllberg ist ca. 20×20 m groß und nachts trug der Landwind den Gestank zu uns allen. Aber Ratte kam keine zu Besuch.
Wir werden 1 Tag hier „rasten“- die tropische Hitze macht mir sehr zu schaffen, mehr als 2010. Am Vorschiffluk haben wir einen Windsack =Luftfangsack aufgespannt, v.a. psychologisch ist jede kleine Luft-Bewegung eine Überlebenshilfe. Auch ist es hier ringsum grün, bewaldete Hügel, Pinien, der Wind, der übers Meer streicht, ist glücklicherweise nicht 40° heiß. Es ist wirklich erträglich.
Am Abend wanderten wir rüber zum kleinen Dorf, ein winziger Strand, aber sehr nette Tavernen, wo die Einheimischen flink und frundlich bedienen. Wir kauften das Nötigste im einigen winzigen Mini-Market (gleich in der Fisch-Taverna) ein und ließen uns von der gemütlichen Athmosphäre verlocken, an einem der kloeinen quadratischen Tischle Platz zu nehmen auf einen griech.Salat und 1 Tellerchen Tzatziki- und ein kaltes (!) frisch gezapftes Bier dazu. Geschlafen haben wir an Deck, innen ist es doch zu heiß.
IMG_9569 IMG_9570 Wasserträger

Zweimaster untergegangen!
Ein Zweimaster ist untergegangen…
Am Morgen ein schönes Frühstück, aber erst nach 9, das am Abend bestellte Brot gibt es erst nach Öffnung des Lädeles. Dann rollt Gerhard ein paar Mal mit dem Rollwägele und leeren Wasserbehältern zum einzigen Wasserhahn vor und füllt die Wasservorräte neu auf. Danke danke…
Wir werden 1 Tag bleiben, ausspannen… der Hitze entfliehen unter unserm 6m-Markisendach…