Wir ließen die weißen Kalkfelsen hinter uns und erreichten das Cap Carro, ankerten vor dem Strand in der Bucht Carre. Ein letzes Bad im Meer?
Am Morgen segeln wir als Schmetterling bis vor den Kanal, der bis Martigues geht. Erinnerungen an unsere Donaufahrt!
Ob wir die Segel wohl nochmal setzen???
Zwischen 2 und 5 suchten wir jemanden, der uns im Hafen einen Platz anweist. Mittagszeit, nur Französisch auf dem Ponton, der vorne mit Stahltor versperrt ist zur Stadt…, schwierig. Dann erreichen wir Simon, der Englisch spricht. Wir verlegen vom1. Platz an einen andren Kai. Inzwischen sind meine Pfannkuchen aber kalt-lecker schmeckten sie trotzdem… mit Schwarzbeer-Marmelade.
Am Abend bekommen wir den Tipp, ins Dorf zu laufen. Klein-Venedig heißt diese Ecke, malerisch die Häuser am Ufer. Dann eine Menschenmenge, italienische Opera-Melodien. Es ist Festival mit Venezianischer Maskerade!! Ein Spektakel: 150 aufwändige üppige Ball-Kleider mit irren Hutdekorationen, Handtäschchen, Sonnenschirmchen, ein Pfau, der Rad schlägt, der Winter mit glitzernden Diamanten wie Eiskristalle und Schneebällen, der Frühling zu Vivaldis Musik mit Vögelchen und viel Grün und Blütenschmuck, feine Seide, Gold-Brokat, drapierter Tüll und Glitzerperlen, Pailletten und Schmuck.
Gerhard hat fotografiert. Leider stolpere ich am Rückweg unter einer finsteren Brücke über einen Kanaldeckel und stürze längs auf den linken Arm. Schürfwunden, der Oberarm schmerzt… Hoffentlich heilt es, den Arm brauch ich in den 135 Schleusen…
Am Abend laufen wir hoch zum Leuchtturm, im Rucksack Vesperbrett, Brot, eine Dose deutsche Bauernbratwurst, Tomaten und eine Dose Bier. Beim Felsen mit dem Loch (Kalkstein-Erosion) rasten wir und machen Picknick: vor uns das Meer, die umspülten Felsen, die seltenen niedrigen Macchia-Polster, winzige Ameisen, immer wieder ein Tanker oder ein Segelboot, das die kleine Bucht ansteuert zum Ankern.
Die Brotzeit schmeckt bestens, der Blick ist „merveilleux“ und dann sinkt die Sonne ins Meer, erst gelb, dann zart orange, wie ein Spiegelei in der Pfanne wird sie flach auf dem Horizont, bevor sie binnen Sekunden versinkt, um in Afrika den Morgen anzukündigen. Ich singe wie früher auf unsrer „Marion“:
Und jetzo bricht die Nacht herein, und alle Menschen schlafen ein, sie machen ihre Äuglein zu, und schlafen ein in schönster Ruh…
Meine Fotos laden euch ein mit uns diesen zauberhaften Abend zu genießen…
Hier Gerhards Fotos vom „Berg-Blick“ :
Das 1. Segelboot , mit dem Bug am kleinen langen Kai, ist unsre EOS
Schon um 7 stehn wir auf… Mit der Expressfähre „Île Frioul-Île If-Marseille“ setzen wir um 8.15 Uhr früh über und mit rauschenden Heckwellen erreichen wir den großen Hafen: MARSEILLE! Proppenvoll der Seglerhafen. Am Anleger wird gleich frisches Obst und Gemüse für die Insel-Restaurants auf die Schnellfähre eingeladen. Knackig frisch, viele Melonen, Salatköpfe, Tomaten, Trauben, Zucchini….
Ein offenes Touristen-Bähnle saugt die ersten Touristen ein zur Fahrt durch die Stadt und zur Kirche. Auf dem großen schattigen Plateau für die wartenden Passagiere entdecke ich vor dem imposanten Riesenrad ein Kunstwerk, das mich in seinen Bann zieht: eine in ca. 4m hohe waagrechte Spiegelfläche!!!! Ein Sonnendach, eine aufsehen-erregende Spiegelung aller Menschen, Boote, der Meereswellen- alles steht auf dem Kopf, die Menschen laufen wie angeklebt darauf hängend herum… kopfüber. Fantastisch!! Ca. 40×30 m – ein spielerisches Vergnügen, alle Smartphones und Fotos blitzen und halten diesen Moment fest…
Wir spazieren weiter weg vom Port Vieux, an den Zeitungskiosken vorbei zu einem Boulanger, um einen Kaffee und eine Rosinenschnecke und Apfeltasche zu frühstücken. Allerlei Sprachen um uns… Spanisch, Italienisch, arabisch…Es ist noch vor 10, aber viele Passanten sind schon in Eile. Au-pair-Mädchen scheuchen die Kleinen zur Tagesstätte, Buben mit Ranzen streben in die Grundschule…Bunt gemischt auch die Hautfarben, die Kraushaar-Pferdeschwänze, Frauen mit Leggings und Flipflops, aber arabisch verhüllt der (schöne!) Körper, khol-umrandete schräge Katzenaugen, paillettenbestickte Kopftücher elegant geschlungen, farbenfrohe Stoffe bei den Afrikanerinnen, teils mit dem am Rücken umgebundenen Baby, schlanke Algerier, lockige Marokkaner, Ägypter mit Fez und wadenlangem Kaftan, mal ganz verschleierte Mütter mit ihren bauchnabel-gepiercten „offenherzigen“Teenager-Töchtern in Hotpants und Short-Tops… , sehr hübsche Kinder, fröhlich und ahnungslos wohl, wie es in ihrer Geburtsgegend aussieht, den kriegsvertriebenen Syrern und traumatisierten Müttern sieht man kaum an, was sie hinter sich haben…Wir schauen zu, wir sind Gäste wie sie…im Schmelztiegel Marseille. (
Igitt, viel zu süß…
Wir nehmen den Bus und fahren durch eng zugeparkte und verstopfte Gassen den Berg hoch zur alles dominierenden Kirche hoch oben: Notre Dame de la garde. Da ein riesiges 320 m langes Kreuzfahrschiff im Hafen liegt, quellen die Massen, alle mit Gruppen-Nummer am Shirt, die Treppen hoch zur Kirche mit der golden erstrahlenden Maria auf der Kuppel. Australier, Japaner, Koreaner, Chinesen, Amerikaner? Keine Deutschen. Streng bewacht und beäugt werden wir alle von 3 voll bewaffneten Soldaten, Hand am Maschinengewehr, schußsichere Westen, Pistole am Halfter…
Sooo viel Gold! Geborgt von den Gläubigen…Schiffe bitten um Schutz von obenVogelpracht im Paradies?
Goldene Haarpracht der Jungfrau MariaNachts erstrahlt sie im ScheinwerferglanzWunder-volle Mosaik-Fußböden in der Kirche
Fast 1 Stunde genießen wir den Rundum-Blick vom höchsten Punkt über der Stadt. Wir sehen unseren Inselhafen und ein Melbourner fotografiert uns oben mit Blick dahin:
unsere letzte Segelstrecke vor Marseille , ums Kap herum u. nach rechts zur Île Frioul
Dann steigen wir im schon warmen Mittag die Stufen und Gassen hinab, die Häuser sind kriegsverschont, sehr hohe Etagen, sehr hohe 3m-Türen, ganz alte Treppenhäuser mit Ölfarbanstrich auf Geländer, Stufen und auch die halben Wände hoch wie in meiner Jugend, wo das unser Opa bemalte, aber er malte Bordüren oder walzte Muster mit Blumen und Goldranken drüber. Für die Katzen steht oft enine kleine Wasserschale bereit, alle Trottoirs sind blitzsauber, schon seit Wochen bestaune und lobe ich die Disziplin der Franzosen!!! Nur unten in Hafennähe lag mal eine Bäckertüte oder ein Coffee- To-go-Becher, und Zigarettenstummel, das schon… Überall Papierkörbe, Müllbehälter, auch die jungen Leute laufen hin und werfen ihre „Fressreste“ brav hinein. Undenkbar in Deutschland, wo man auf 3 km die Mc Donalds-Spur bis Eriskirch sieht und an den Promenaden u. Fußgängerzonen testen kann, was die Leut‘ essen und trinken…Fastfood, Coladosen, Müsliriegel, Eisbecherle, Zigarettenschachteln, Metzgerbeutel…
An einem großen Platz vorm Handelsministerium (…commerce) fällt mein Blick um 1 auf einen Stand, auf dessen Markise frisch gemachter Saft aus Früchten angepriesen wird. Wir gönnen uns bei der geschäftstüchtigen Frau (am Foto die alten Fruchtpressen der Vorfahren) diese Vitamingabe: Traubensaft (jus des raisins) und Ananas-Grapefruit,mit Eis im Mixer gemixt, nicht gepresst!!! So lecker, sie hat viele Kunden, die genau wissen, was sie bestellen. Ein Studentenpärchen kostet knallrote Erdbeeren, ein andrer Melonen mit Pfirsich. Es kostet so viel wie das frische Obst: 3€ pro Glas, aber reine Natur, kein Zucker, kein Wasser drin. Unten laufen wir durch eine Straße mit schwindelerregend teueren Geschäften, Hemdenschneider, Schuhläden (ab 320€), Modeboutiquen mit Wolljacken, dicken Pullovern, Wolljackets für schöne Männer mit viel Geld, Schmuck, Uhren, teure Kosmetikmarken…
In den engen Fußgängerzonen-Gassen kommen wir in ein Viertel, wo es nur arabische Kneipen gibt: Halal-Fleisch, nur Poulet, Lamm, keinerlei Alkohol. Ein großes Schild lockt uns an: „Istanbul“! Erinnerungen an die vielen Wochen in der schönen Türkei! Wir nehmen Platz, bestellen für 4,50€ Falafel mit Tomate u. grünem Salat eingerollt in der Galette und für Gh. Kebab, Dönerfleisch mit Pommes und ein Getränk. Teschekyr ederim, danke. Wir trinken wie in „alten Zeiten“ einen starken Cai im kleinen Tulpenglas als Abschluß, dann laufen wir zum SPAR-Laden und kaufen ein, Datteln aus Tunesien, Zwiebeln, rote Paprika und Tomaten aus Frankreich, Birnen, eine luftgetrocknete Wurst, Milch, Bier, Wasser, und Hähnchenbrust für das Abendessen u. die restlichen Glasnudeln. Auf der Fähre werden beim Einsteigen vorher alle Rucksäcke und Taschen von Sécurité-Leuten geöffnet und kontrolliert. An Bord haben wir viel Spaß mit einem entzückenden, vergnügten fast 3 jährigen kraushaarigen Mädchen, wohl „gemixt“ mit Tunesien, die mit uns Tauziehen mit meinem Schal und Knall-und Quak-Laute-machen mit Gh. spielt… Ein großer Spaß.
Zurück an Bord schwimme ich ausgiebig im Meer, es ist kalt wie am Bodensee: knapp 21 °,außen fast noch 30. Wir wandern den steinigen Pfad hoch zum Leuchtturm, sagenhafte Tiefblicke in die engen Kluften der Felsbuchten, kalkhaltiges Gestein mit Löchern und Spalten mit Durch-Blick-Augen, Tropfsteine in schmalen Spalten, endemische seltene kissenartige Pflanzen, die im Frühling weiß blühen, eine geduckte 40 J. alte Pinie, wie eine Latschenkiefer. Leider sind die schönen handgemalten Informationstafeln alle nur in französischer Sprache, was in dem Fachjargon der Naturbegriffe der Geologie und Flora+Fauna nicht verständlich ist. Oben sehen wir einen märchenhaften roten Sonnenuntergang im Meer! Nur Gh. hat den Foto dabei, guckt euch seinen Blog an!
Beim Abstieg wird es um halbneun schnell dunkel, im Hafen leuchten schon die bunten Lichter und die Restaurants… Marseille glitzert über dem Meer…
Zurück an Bord brate ich in kleinen erlesenen Portionen das mit Ingwer und Teriyaki marinierte Hähnchenfleisch im Wok und danach das in feine Streifchen geschnittene Sellerie- u. Möhrengemüse. Wir speisen mit Schälchen und essen mit Stäbchen im Cockpit im milden rosa Schein unsrer Stoffschirm-Leuchte, die ich aus einem perlenumsäumten Halstuch in Bozborun nähte… Ein kühles Bier aus dem Glaskrug, entspannte Abendstimmung… Urlaub.
Der sympathische Kat-Kapitän Marc gab uns den Tipp, nicht in den riesigen vollen Seglerhafen der Großstadt Marseille einzulaufen, sondern vorher auf die Burg zu zu steuern und „links“ von Marseille in den Hafen der Insel Friaul zu laufen. Ein sagenhafter Ort, ich bin hin und weg!!! Wir liegen am äußersten Platz des Pontons, vor uns NICHTS außer dem Meer, der Insel mit dem Castell und dahinter der Hügel, auf dem die Kirche mit dem hohen Turm thront! Nur 1x hatten wir so einen Traum-Blick: 1983, Venedig, mit unserer 8m-Marion im edlen Seglerhafen San Giorgio, mit Blick auf den Campanile und San Marco… zum Markusplatz .. Joachim war 2 Jahre alt, Martin 6 Monate jung…
Auch hier ein märchenhaftes Panorama, rechts die Hochhaussiedlung und das Stadion, links die Segelmasten, dazwischen das blau-graue Hochhaus. Am Abend wird es schon um halbneun dunkel: hier ein filmreifes Schauspiel, denn die Kirche ist angestrahlt, das Castell beleuchtet, alles spiegelt sich im stillen Meer…
Ich kochte im Wok ein leckeres Thaigericht: 2 Rinderfilets in Scheibchen-mariniert in Teriyaki-Soße, in Portionen gebraten in Öl mit viel Ingwer und Knoblauch,Paprika rührgebraten , breite Glasnudeln.
Hier noch Fotos von meinem Kurzhaarschnitt, selfmade.
Bizarr und meist vertikal ragen die 200 Meter hohen Felsen aus dem Meer in den blauen Morgenhimmel. Das Echolot zeigt 40-55 m Tiefe… Wie das Innere unsrer Tropfsteinhöhlen sind die konkaven Felswände gemasert, das Wasser rinnt abwärts und erzeugt wundersame Gebilde… Die oberen Felsen ähneln unsren Kalksteinmassiven, den Dolomiten, der Fränkischen Schweiz. Kletter-Reviere? Friedlich zeigt sich der Morgen, als wir von 9 bis 12 Uhr mit Gegenwind (anders als der Meteo!) mit Kurs 270 nach Westen motoren. Atemlos staunen wir diese Naturschönheit an, froh darüber, daß es ein Naturschutzgebiet ist. Nur Kanupaddler begegnen uns… Kletterer sichten wir keine, die Wanderer sind hinter dem Kamm unterwegs…
Um 12. Uhr runden wir das Kap, hinten rechts noch das Felsenmaul Bec de l’aigle von La CiotatWie das Auge eines Elefanten, der Rüssel reicht zur Île Maire hinüberIle Maire-viel Dünung schaukelt uns permanent, Segel stehen nicht mehrVoilà- Marseille!! Nach 110 Tagen ab Korfu erreichen wir die große Küstenstadt
Mit dem Schlauchboot motoren wir an den Steg der Stehpaddler in dem engen schlauchartigen Felsenschlund und wandern hinauf, wo wir einen herrlichen Blick hinunter auf unser Boot an der Boje haben.
Gerhard im Beiboot an unsrer EOS
Weiter vorne dann zur andren Seite der Felsenschlucht: Rundumblick auf das stürmische gischtweiße Meer… Dann wandern wir hinab ins Städtchen Cassis, kehren ein in eine Bar, deren Wirtin mich an Frau Balbina in unsrer Pension OLANDA in Locarno erinnert.
TAn der Promenade sind alle Lokale voll, es duftet um halbzwölf nach Fisch und Fritierfett. Ich hol mir lieber beim Bäcker eine winzige Quiche Lorraine. Im Kindergarten hört man die Kleinen keischen und lachen, in den meisten Gassen ist es menschenleer und still.
Am steilen Hang am Weg zurück zur Schlucht finden sich edle Villen mit riesigen Gärten, die Gärtner fällen und beschneiden Bäume und Büsche, manche alten Häuser sind abgerissen, daneben schon viele nackte Quader mit Glasscheiben-Balkons und bodentiefen Fenstern, Bauhausstil… Nicht so charmant und blumen-umrankt wie die alten…- aber schön ist, daß zwischen den Privatgrundstücken/Mauern immer mal ein steiler 2 m schmaler Weg zum Meer frei gelassen wurde! Da pilgern die Bikini-Schönheiten und die (knackigen) Jungs hinab
Traumhafte Durchblicke durch einen Zaun einer Villa…
Mit einem Patisserie-Kuchen besuchen wir Marc, Anneli und den schönen „belgischen Schäferhund“ Lara an Bord des Katamaran-Nachbarn Scirocco. Dann schnuppert Hund und Mensch: Feuer! Waldbrand… Der Abend wird zum Abenteuer. Die Capetanerie rast mit dem Motorboot zu jedem Bojenlieger und fordert auf, Funkkanal 09 einzuschalten. 5 Minuten später: Sofort weg hier, raus aufs Meer, vite-vite!! Es brannte von 5 bis nachts um 2…Wir waren sicher am Anker, bei 7-8 Windstärken, vor der Stadtbucht von Cassis. Gerhard schrieb einen Bericht dazu!
Am Nachmittag des vorletzten Tages im August fahren wir den neuen Volvo mit fast voller Kraft vor dem Hafen in der Bucht, alles klappt…(mehr als 2000 U/min soll er nicht fahren, die Schraube (für die Donau eingebaut) ist zu schwer gängig für den dafür etwas zu kleinen Motor). Der excellent arbeitende Guillaume bekommt ein Trinkgeld und dann rollt der Werkzeugwagen ratternd davon, begleitet von Gerhard mit Papieren und dickem Geldbeutel:-) Nun müssen wir nicht mehr Vorglühen mit fest gehaltenemHebel und beim Abstellen nicht mehr die kleine Heck- Klappe öffnen und den Dieselhebel ziehen.
Bei der Rückkehr des Skippers gilt der Trinkspruch beim kleinen Gin dem Neuen, dem Motor. Feierlich taufe ich ihn auf den Namen BANDOL, mit der Bitte um Gottes Segen für Motor und Schiff und Crew, um allzeit gute Fahrt. Dann schiebt Gerhard die Mahagoni-Treppe und Abdeckung am Niedergang vor unser neues „Familienmitglied“ und er verschwindet, als wäre nichts gewesen.
Am milden Abend wandern wir noch einml hoch zu dem Lokal „Cigale bleue“ beim Bahnhof und feiern mit einem Gläsle Rosè, einem trüben Pastis, einer Pizza Bergère (Schäferin, mit Speck, Ziegenkäse und rosa Zwiebeln) und Pizza quatre fromages bei einem kühlen Bier unsre Neuerwerbung.
Kaum noch Touristen in der Stadt, die Gassen sind leer, etliche Lokale sind bereits geschlossen und die vielen Stühle und Tische sind weg geräumt. Saison-Ende! Die Erwachsenen müssen wieder arbeiten ab September, auch die Schulen beginnen.
Um 13 Uhr segelt die Eos endlich am 8.Tag aus Bandol los, erstmals mit neuem Motor, zur Ankerbucht Baie de la Moutte hinter Les Engraviers…Felsküste. Auf geht’s.“He-ho, he-ho, alle Männer her an Bord. Setzt Segel, kappt das Tau, he-ho, he-ho“ hieß mein Kanon aus Lehrertagen…