15. Rauschende Segelfahrt- in 8 Stunden vom „Adlernest“ Kumlu Bükü bis Göcek

Strand und Schlucht
Adlernest! Über der Schlucht die Hotelanlage-Häuslein
Das Grandiose Hoteldorf
…das grandios gelegene *****Hoteldorf

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Mit einem wndervollen Blick zurück in die Schlucht mit dem Romantik-Hotel Dionysos, dessen kleine Häuschen an der senkrechten Flanke kleben wie ein Adlernest (davon gibt es hier  sogar eins,  Bären auch) starten wir am Morgen in einen herrlichen Segeltag.Bald reffen wir Groß und Genua und rauschen durch immer bewegtere Wogen. 2 Delphine begleiten uns ein Stück,.. Nur vereinzelt wagen sich andere Segler raus, „mare molto mosso“ hieß das immer im italienischen Meteo.

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Dal, indisch gewürzt als Abendessen

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Segelwonnen 8 Std. bis Göcek
das neue Iroko-Deck
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…noch ohne Reffs

Segeln-noch ohne Reffs

Blauer Himmel über uns, aber die zerklüftete zauberhafte Küste ist gekrönt von riesigen weißen Cumuluswolken! Gegen 11 bemerkt Gerhard, daß die Batterien nachlassen. Wir müssen in Göcek  neue Starterbatterien ordern. Eine gelungene Neuerung ist die neue kleine elektrische Wasserpumpe im Heck, die nun aus dem Wasserkanister via Schlauchbrause Duschwasser zum Cockpit führt, ein Meisterstück des Bordhandwerkers/Elektrikkünstlers.:-)

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Wir genießen diesen Segeltag bei „erfrieschenden“ nur 27°-in Deutschland hat es 8-12° und Regen. Der gute Wind hält an und schon um 14.30 biegen wir in den Golf von Gökova ein, rund ums Kap Kurdoglu. Die Marine ist voll von sehr großen Schiffen, starker Seegang läßt Mooring und Festmacherleinen quietschen, denn die Schlauchbootfahrer drehen voll auf, wenn sie hin- und herfahren… Neben uns kommen 10 (!) Männer aus München an-ihr könnt euch den Katamaran vorstellen? So breit wie die EOS lang ist… nachts kommen noch die neuen Crews an, aus Moskau, Bayern- die Flieger sahen wir vom Hafen aus. Die 2 Batterien baut Gerhard fachgerecht ein, dann gibt es Spaghetti mit Parmesan, der hier 7€ kostet. Eine Dusche an Land, ein Nachtspaziergang mit der oft grellgrünen Beleuchtung im Park und an der Promenade.Viele Touristen. Urlaubsathmosphäre.

14 Überraschende Wanderung.

Unser Motor verliert nun kein Kühlwasser mehr. Den Kühlwasserschlauch gabs in der LKW-Werkstatt. Die Netsel Marina in Marmaris erinnert an einen Backofen zu hohen Preisen (44€/Nacht). Sie bietet dafür alles, was der verwöhnte 45 Fuß- Yachti so braucht. Also flüchten wir mit gerefften Segeln. Während draußen ein laues Lüftchen weht, fegen hier Böen von den Bergen. Nochmal ankern wir in Kumlu Bükü. Das wilde Tal fasziniert und viel Platz haben wir auch. Wir wollen anderntags eine Wanderung zu dem Dorf über der senkrechten Schluchtwand machen. Vor 7 Uhr brechen wir nach einer Tasse Neskaffee auf, um der Tageshitze zuvor zu kommen. Die Straße windet sich gemächlich hoch. Morgendliche Stille. Das Dorf entpuppt sich als Hotel! Einzelne kleine Häuschen verteilen sich großzügig und doch einfühlsam über den steilen Hügel. An der Bar mit überwältigendem Tiefblick treffen wir die ersten Mitarbeiterinnen und genießen frischen Mandarinensaft. Unter uns die senkrechten Schluchtenwände, 200 m tief. Im vornehmen Dionysos- Hotel Das Resort für den wohlhabenden Kletterer, der seine Routen selbst suchen (und auch benamen) kann. Ob sich schon solche Leute hierher verirrt haben? Die freundliche Mitarbeiterin muss jetzt um 8 Uhr ihre Rezeption öffnen und gehen. Ich möchte noch schnell zahlen. Aber das Mädchen winkt ab: Ein Geschenk des Hauses. Genuss mit Schluchten- Blick Das GPS zeigt einen Pfad ins Tal. Den peilen wir an und er führt uns angenehm schattig fast alpenähnlich zur Straße und direkt vor den auffälligen Hügel, auf dem in historischen Zeiten der Ort Amos stand. Stabile Mauerreste, ein Theater ganz ober und nochmal ein beeindruckender Tiefblick auf unsere Ankerbucht und in der Ferne die Stadt Marmaris.  Das Theater Obwohl Gulets, AusflugDer winzige Punkt in der Mitte ist die EOSsschiffe und Yachten in die Bucht einfallen, bleiben wir. Gerdi sorgt sich um die Küche und ich baue eine elektrische Brause an. Mentha, Kaffee, eine Melone machen den Nachmittag angenehm. Die Ausflugsboote brechen wieder auf und die Bucht gehört den paar Seglern. Es ist genügend Platz für alle da.

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13. Kompass-Hut und Stachelschwein

Çiftlik – Marmaris/Stadtlärm -Ankerbucht an den  Felsen- wieder Marmaris
Gerdi am 17.Juni

Ciftlik am Abend,14.6.15 - Kopie
Wieder mal in Ciftlik! Wie 2x in 2010…Die Berge wie ein Bikini , weite Bucht mit Sandstrand und am 1. Schulferien-Wochenende plötzlich am 2. Tag alles voller Sonnenhungriger und badender Kinder, die Liegen unter den Schirmen aus Weidengeflecht belegt, lustiges Treiben in den 4 Tavernen. Wer am Holzsteg die Mooringleine übernimmt und festmacht, soll am Abend hier auch zum Essen kommen. Alles ist vorbereitet, nur wer lamm aus dem Ofen will, muß das 2 Stunden vorher sagen. Man trinkt Chai aus den kleinen tulpenförmigen Gläsern, schwimmt im türkisenen Meer, tauchen, schnorcheln, Bikinis zeigen.

Kräuter anliefern 2

Kleine Boote legen an mit riesigen Säcken voller duftender gesammelter Kräuter, Origano, Ada-Tee, Pfefferminze, Salbei… Während wohl 15 riesige Säcke ausgeladen und auf die Schultern gehievt werden, unter Sonnenschutzplanen auf 2 andren Booten die Fischerfrauen Kalamare klopfen und Fische sortieren, werden manche feine  Yachten mit Proviant, Wasser, Cola in Unmengen und sackweise Orangen für den Morgentrunk beliefert.

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Kompass-Haube1 Kompaßhaube 2

Ich nähe  einen Hut für unsren guten alten Plath-Kompass mit dem Glas-Kuppelddach. Er leidet unter der sengenden Sonne, die er als Bremer nicht gewohnt ist;-). Aus 40%-U#v-Schutzstoff (wasserdichter Persenningrest) forme ich einen runden Hut, nähe alle Nähte doppelt, ziehe ein Gummiband mit Stopperknopf ein – und  nun sieht die Kappe aus wie ein ägyptischer FEZ 🙂 !!

Calamar v. Grill+Ezme
Ich esse butterzarte ganze Calamari vom Grill, Gerhard mag Lammkoteletts.
*Foto Wanderung Ciftlik

Am Morgen gehen wir um 6.30 Uhr an Land und wandern den Weg hoch mit Blick in die steil aufragenden Berge, die aussehen wie die Dolomiten. Dann zweigen wir ab in den schattigen Pinienwald, da geht es hinunter zum sicher im Winter Wasser führenden Fluß. Immer wieder sehen wir die Schlauchleitung für das Trinkwasser, dann finden wir die Quelle und das Pumpenhaus, wohlgepflegt, lebenswichtig für alle die hier wohnen oder urlauben.
• Foto Stachelschwein-Borsten
Hinter der Gärtnerei liegen plötzlich Stachelschweinborsten, 20 cm lang, am Weg. Wie Mikado, wieg Federkiele zum Schreiben, gestreift, schwarz-weiß,knochenhartes Horn.

Stachelschwein!
In der Taverne bei Joghurt und Honig zum Chai hören wir, daß die Stachelschweine groß wie ein Hund und ca. 8 kg schwer sind und die Melonen, Kürbis, Zucchini und Auberginen anfressen.
Gh entdeckte, daß aus dem Motor Kühlflüssigkeit rinnt. Erst nach langem Suchen findet er eine poröse Stelle am Spezialschlauch.
Wir segeln Richtung Marmaris, Netsel Marina. Die Volvo-Vertretung muß das Teil in Istanbul bestellen, also warten bis Donnerstag…
Einkaufen, neue Festmacherleinen, Sikaflex, Spezialschrauben, einen Haken für die neue Cockpitlampe… Wir gehen in einem nur von Einheimischen besuchtes kleines Lokal am Hafen. Casserole und Hähnchenbrust… Nachts Party ohne Ende, höllische Discomusik bis um 3 früh, Anpeitscher am Mikrofon… Fun total, klar!
Segeln vor dem Wind
Am Morgen verlassen wir unter Segeln die heiße Stadt. Wir haben böigen guten Wind, kreuzen durch die Bucht, nach 10 km fällt unser Anker in einer Bucht neben 70 m senkrecht aufragenden Felsen. Die Fotos sind beeindruckend. Lamkoteletts vom Grill am Heck bei starkem Wind, Bauernsalat, blaue Trauben. Urlaub.

12. (2) Ohne Ruhm (1) und Rum (2) segeln wir nur so rum (3)- v.Gerh.

(1) Zu Ruhm kommen Gerdi und ich sicher nicht, wenn wir hier an der Südwestecke segeln. Viele tun das Gleiche. Die meisten mit erheblich größeren, modernen Schiffen. Sie lassen sich leichter manöverieren (besonders rückwärts) und bieten den Seglern mehr Raum und Komfort. Moderne Schiffe sind auch viel breiter. Vermutlich sind über die Hälfte aller Boote gechartert. Man erkennt das an den Wimpeln der Firmen unter der Saling.
Manche finden unser Schiff schön (wie wir auch). Gepflegte Nostalgie ist immer schön.
Eine kleine Besonderheit war unsere Fahrt auf der Donau letztes Jahr. Das machen wirklich nur wenige. Dafür könnten wir ein klein wenig Ruhm ernten.

(2) Rum bewahren wir im Barfach nicht auf. Statt dessen Gilbey’s Gin. Wir fühlen uns auf der EOS üblicherweise gesund und wohl. Nur gegen 11 Uhr befällt uns immer ein Anflug von Unwohlsein. Dann öffnen wir diese Medizinflasche und nehmen ein Stamperl. Das hilft. Und hat auch schon früher auf Britischen Schiffen geholfen.
(3) Rumsegeln
Gestern sind wir nur so rum gesegelt. EOS‘ Motor verliert Kühlerflüssigkeit, weil ein Schlauch gebrochen ist. Ich habe einen neuen bestellt, der hier nicht vorrätig ist und aus Istanbul am Mittwoch Abend kommt. So überbrücken wir die Wartezeit mit Segeln bei steifer Briese in der herrlichen, großen Bucht von Marmaris. Als Ankerbucht für die Nacht wählen wir eben diese Kumlu Bükü am Ende eines wilden, mit Kiefern bewaldeten Tales mit einem Dorf hoch und nah über einer senkrechten Felswand. Die ganze Zeit wechseln Windstille und starkwind- Böen ab. Dann brummt es für eine Minute in den Wanten und EOS wird am Anker von einer Richtung in die andere gezogen. Im Sandboden hält der Anker sehr sicher. Nachts schlafe ich draußen und lasse mich vom warmen Wind umwehen, bis dann um 6 Uhr die Sonne über dem östlichen Bergzug explodiert.

Der Morgen strahlt Segeln vor dem Wind

12. (1) Segeln im türkisblauen Meer (Gerdi)

Gerdi, am 12./13.Juni

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Am Morgen verlassen wir mit schnurrendem Motor unsere Lieblingsbucht, unser „Zuhause“ für 3 Wochen. Ein Schwenk nach Steuerbord… ganz vorsichtig tasten wir uns über teils nur 2,5m Wassertiefe vorwärts über hell leuchtendem weißem Sand, das Meer leuchtet wie echter Türkis-Edelstein… – dieses sagenhafte helle türkisblaue Meer habe ich seit 2 Jahren als auf dem Mobiltelefon…!! Und dann der Ruf: „Heiß auf Großsegel!“ Mit Worten kann ich es nicht beschreiben, dieses Gefühl, als wir nach 7 Monaten endlich wieder die rote Großschot ergreifen und das Groß zum Masttopp hochziehen. Wir setzen die Genua und die Winschen quietschen lustvoll ! Schon blähen sich die weißen Segel im Wind! MOTOR AUS! Nur noch das Rauschen der Wellen an der Leeseiote des Schiffsbauches, wenn die EOS sich durch die hier royalblaue über 150 m tiefe See wühlt, weißer Schaum gischtet über den Bug… – stolz nimmt die EOS Fahrt auf: endlich darf sie wieder das tun, was sie am besten kann: durch die Wellen pflügen, nur mit der Kraft des Windes vorwärts jagen, zu neuen Buchten mit türkischen Namen und altgriechischen wie Apolotheka, Loryma, Phalarus (Chiftlik, unser 2. Ziel) oder Physkos, wie Marmaris zu alten Zeiten hieß. Im Mobiltelefon meldet sich „Cosmote“, der Grieche! Aber nur zeitweise. (Billig, statt 50cent nur 7Cent nun SMS-EU-Land!) Wir umrunden das Kap unter der stolzen Citadelle, bergen die Segel und lassen am Nordende der tiefen, fjordartigen Bucht den Anker in Bozuk Bükü fallen, fahren ihn mit 1500 U/min ein. Zu allen Seiten Felshänge wie in den Dolomiten, 10 Yachten schwojen wie wir um den Anker, andere machten an den Holzstegen der kleinen Restaurants fest, deren Wirte fahnen-schwenkend locken… Gulets haben lange Leinen an Land fixiert… Ein Esel ruft- es riecht streng nach Ziegenbock. Schafe mähen, Zicklein meckern. Nachts schaukelt uns der Schwell ohne Pause, Sternenhimmel ohnegleichen… Am Morgen Schwalben am Bug, um 6 geht das 1. Gulet Anker-auf, die 20 (!) Solar-Zellen der Loryma-Taverne warten auf die ersten Sonnenstrahlen. Im Bordradio kommt griechische Bouzuki-Musik. Urlaub….IMG_9280

Hier seht Ihr unsere gesegelte Strecke: Klick

11. Mit neuem Motorklang unterwegs

Gestern abend habe ich noch die fertigen 4 Wasserauslässe vom Schlosser abgeholt. Sie seien jetzt fertig, hat er gemailt. Die erste Ausgabe, gefertigt von seinem wohl noch unerfahrenen Mitarbeiter war nicht gelungen. „Nein, das kann ich Ihnen nicht anbieten, das lässt meine Ehre nicht zu“, sagte er vorgestern. Jetzt sind sie wunderbar glänzend und sauber geworden.

Die feine Schlosserarbeit

Anderntags verlassen wir unsere schöne „Heimatbucht“ der letzten 2 Ankerwochen. Nach 2 Seemeilen setzen wir Segel, erfreut, weil der Motor mit einem neuen, viel weicherem Klang arbeitet. Wenn ich die Verkleidung abnehme, kann ich keinen Fehler erkennen. Die Segel nehmen wir erst wieder in der Zielbucht  Bozok Bükü weg. Guten Wind hatten wir, auch wenn wir fast bis zur griechischen Nachbarinsel Simi kreuzen mussten. 2 Seemeilen mit Motor und 16 Seemeilen unter Segel.

Zum ersten mal wieder mit Segeln unterwegs

Bozok Büki gefällt uns. Letzten Herbst trafen wir hier Jan und seine Freunde auf deren Gulet- Tour. „Winker“ von 2 Restaurants in dieser sonst einsamen Bucht winken mit großen Flaggen die ankommenden Yachten zu ihnen. Heute ziehen wir aber (wie meist) das Ankern vor.

Bozuk Büki, das erste Segelziel

10. (2) Über die Berge und dann noch die Motor-Renovierung: Ventile!

Mit dem ersten Bus um 7 fahre ich „nach Marmaris“. Die elektronische NAVIONICS- Karte zeigt mir, an welcher Kurve ich den Fahrer bitten soll, zu halten. Das ist praktisch, Busse halten auf Wunsch überall am Weg. Jetzt geht’s etwas runter nach Selemye. Noch liegt morgendliche Ruhe über dem Dorf. Riesige Platanen werfen Schatten, Immer wieder spenden Brunnen gutes Wasser (aber nicht so geschmackvoll wie unser mineralreiches Alpen-Quellwasser). Dann steigt der weg an, vorbei an kleinen aber schicken Apartements und Pensionen. Weiter oben führt der Weg durch ein Kiefernwäldchen und dann die üblichen harten, niederen Büsche. Bis zur Passhöhe. Der Wind pfeift und graue Morgenwolken deuten einen schönen Tag an. Eine alte Schäferin redet auf mich ein und ich auf sie und keiner versteht den anderen.

Die Schäferin

Oben breitet sich eine Ebene aus. Kühe fressen das wenige, dürre Gras. Die hellen kurzen Rufe einer Frau gelten ihren paar Ziegen. Dann senkt sich der Weg in Richtung Bozburun in ein steiles Tal mit roten Oleanderbüschen.

Das Tal in Richtung Bozburun

Sie sind die einzigen großen Farbtupfer im Graugrün der Umgebung.

Begegnung beim Abstieg

Ich nehme einen „Abschneider“ direkt dem Tal zu um später eine Asphaltstrasse zu vermeiden. Wie üblich weglos. Dann stehe ich plötzlich vor einer Markierung Rot-Weiß, ziemlich neu und dicht gesetzt. Bald bin ich unten bei ein paar Häusern. Ein Rollerfahrer bietet mir die Mitfahrt an und husch, bin ich im Dorf am Hafen und beim Schlauchboot.
Am Mittag legen Sardar und Tunc( =Tuntsch, zu deutsch „Bronze“) mit den Ersatzteilen für den Motor an EOS an. Tunc macht sich an die Arbeit. Er arbeitet gezielt und sauber. Stück für Stück baut er wieder an. Neue Ventile, neue Einspritzdüsen, eine neue Zylinderkopfdichtung, die mit Schrauben genau nach Vorgaben angezogen wird.

Motorreparatur 3

Ein kleines Problem mit der Elektrik, aber dann läuft der Volvo und spuckt hellen Rauch bis er rund läuft. Mittlerweile ist es 21.30 Uhr und zu dunkel für eine Probefahrt. Die holen wir anderntags am Morgen nach. Mit voller Kraft düsen wir über die Bucht und kehren zum Ankerplatz zurück. Der Motorcheck ergibt keine undichte Stelle. Sehr gut: Wir sind wieder beweglich.

Hier der Track auf Google Earth: Klick

Hier alle Bilder und auch die vom Markttag: Klick

Noch ein Nachtrag, was mir auffällt: Wenn ihr Personen auf den Bildern seht, dann hab ich vorher um ihr Einversändnis gefragt und habe es auch immer, meist erfreut, erhalten. Bei uns zu Hause möchten viele nicht abgebildet werden, meist weil sie Angst haben, es könnten ihnen Nachteile entstehen. Sind wir nicht arg ängstlich und verschlossen unseren Mitmenschen gegenüber?