Von Bonifacio nach La Caletta auf Sardinien

Sardiniens Ostküste, La Caletta, Freitag, 19. Juni 2009-06-19Eos liegt sicher an einer Mooring im Hafen von La Caletta. Der Wind pfeift wieder einmal mit Stärke 5 direkt aus unserer ursprünglichen Zielrichtung. So haben wir unser heutiges Reiseziel geändert und sind hierher gesegelt. Der Wetterbericht hat 6 Knoten, Bft. 2 aus Nordost vorhergesagt, eingetreten sind Bft 5 – 6 aus Südost.

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Der Leuchtturm von Bonifacio
Wir kommen nicht schnell voran, zum einen wegen der südlichen starken Winde, aber in erster Linie wegen der schönen Gegend. Zwischen Korsikas Südende und der Nordostseite von Sardinien liegen so schöne Inseln und Buchten, die uns zu kurzen Tagesetappen veranlasst haben. Porto Puddo z.B.: Eine große Bucht mit einer Insel mitten drinnen. Man liegt nach allen Seiten geschützt. Ein kleiner Fluss mündet hier. Ich bin ihn mit Maroni, unserem Klapp- Beiboot hinaufgerudert und bin in vollkommene Natur eingedrungen. Wasserschlangen haben sich unter mir durchgeschlängelt und über mir standen Libellen. Die nachmittägliche Hitze lastete überall, sogar die Vögel haben ihr Gezwitscher eingestellt. Erst ab 18 Uhr werden die Temperaturen wieder angenehmer für uns Nordländer. Bei Sonnenuntergang war das Fleisch auf unserem Grill am Heck fertig und wir genossen die abendliche Kühle, einen kühlen Rosé und das köstlich zarte Fleisch.Schon die nächste Bucht Tre Monti war wieder besonders: Drei „Berge“ aus rund abgeschliffenen riesigen Granitbrocken wachen über der Bucht und haben ihr den Namen gegeben: Drei Berge. Der höchste ist zwar nur 65 Meter hoch aber eine Besteigung hat es in sich. Schon das Vordringen zum Bergfuß war durch die dichte und dornenreiche Maccia nahezu unmöglich. Der Stein selbst war wunderbar rutschhemmend und in der Steilheit gerade noch gangbar aber ohne Griffe. Den Gipfel bildete ein eiförmiger Zyklopenstein und es gelang mir nicht, ihn zu erklimmen. Mancher 4-Tausender bei uns ist einfacher zu besteigen als diese Erhebung. Aber die Sicht war gut! Abends gabs dann eine allerköstliche Fleischsuppe von Gerdi. Ja, eine Köchin als Segelpartnerin ist Gold wert. Dazu einen kühlen Weißwein aus der Gegend.

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Unser Ankerplatz auf der Insel Tavolara, über 500m hoch
Nun wendete sich der Kurs nach Südost, vorbei an Porto Cervo, der Bucht, den auch Megajachten gerne ansteuern, man trifft sich dort, dann Olbia, der große Fährhafen, das Tor nach Sardinien. Und dann die Insel Tavolara! Sie ist die absolut höchste Erhebung in dieser Ufergegend, 560 Meter. An ihrem südwestlichen Ausläufer hat sich eine dünenartige sichelförmige Landzunge gebildet, deren Bogen zum Ankern einlädt. Hohe Inseln führen oft ihr windiges Eigenleben, Winde werden verstärkt oder ändern ihre Richtung. Am Nachmittag kam der Wind aus Nordost, wir waren in vollem Schutz, abends frischte der Wind auf Süd auf und der Landschutz war nicht mehr. Die Flucht ergreifen? Ein Ankertest mit Motorkraft ließ den Anker schleifen, wir holten den Anker ein und wählten einen anderen uferferneren Platz aus. Dort griff der Anker bestens. Eine Stunde später war dann alles wieder friedlich. Beim Ankern muss man sich immer einen Fluchtweg ausdenken, falls sich die Windsituation verschlechtert.Bevor wir jetzt hier ins Hafenbüro zum Internetanschluss gehen, erwähne ich noch unsere Solarzelle

Dienstag, 16.Juni: auf nach Sardinien!!!

Um 8 Uhr Ablegen. Raus aus der Enge der Felsenkluft. Frühstück auf See im Licht des Morgens, „Sonne 7“, Sommerzeit 8. Gerhard hat den Böll fertig gelesen und wirft ihn über Bord, ein Zeremoniell mit Fotodokumentation. Als Ausgleich in Sachen Umweltschutz produziert unsere Solarzelle am Heck eifrig Strom. 2 Reffs in Groß und Genua, aber wir sind um 12 Uhr in Sardiniens Urlaubsparadies: Bucht Pto Puddo neben Isola Cavalli. Endlose fast leere Sandstrände. Fare niente. Uuuuurlaub. Ich dekoriere auf grünen Salatblättern in Zitrone eingelegte Sardinen mit Oliven, Melonenschnitze als Nachtisch und Menta, Pfefferminzsirup + Wasser aus dem Mini-Kühlschrank.Gerhard rudert mit der „Maroni“, unserem 2,40 m kleinen Mahagoniboot (Banana-Klappboot Eigenbau) Richtung Sandstrand zu einem Flüsschen landeinwärts, Natur pur, Schilf, Wasserschlangen, Libellen, vollkommene Stille außer Vogelgezwitscher.

Montag, 15.Juni, nach Bonifatio

Um 8.30 Anker auf, 3-4 bft aus SSO, nur unter Fock auf Sicht in „mer violent“ Richtung Hafen Bonifatio. Luft sehr feucht und salzig. Gegen 12 die ca. 80 m hohen senkrechten Felsen und wie ein Adlerhorst hoch droben die „Haute ville“, die Altstadt und die Bastille mit ihren mächtigen Festungsmauern. Wir steuern in den tiefeingeschnittenen Fjord und finden einen Liegeplatz direkt vorm Boulevard mit den Bars und Boutiquen. Mit Mooring u. Leinen zwingen wir die EOS auf den Platz und der Wind reißt an ihr. Es pfeift in den Wanten. Musik in den Tavernen. 25°, schwül. Von 17 – 21 Uhr erklimmen wir die steilen „escaliers“ hinauf und wandern in den engen Gassen, gucken wie schlanke schöne Afrikaner Teig für die Crèpes fast zärtlich auf die heiße Scheibe streichen oder Pulpo grillen und Muschelsud zaubern. Überhängend so manche Restaurant-Terrasse. Sagenhafte Ausblicke von den „Rondes“, den Stadtmauern. Abendessen sehr romantisch im Cockpit, Salami, Schinken, Krautsalat, Estragon, Oliven, Camembert, Tomaten – im flackernden Schein unsrer Petroleumlampe mit dem apricotfarbenen Glasschirm.

Von der Insel Elba zur Traumbucht vor Südspitze Korsikas in 28 Stunden

Samstag, 13. Juni. Vor Anker vor Städtchen Marciana Marina, Insel Elba NordseiteFrüh um 5.10 lichtet der Skipper den Anker. Südkurs! Wind 1-2 Südwestwest, Traumwetter. Lichtgeglitzer auf dem blauen Meer. Sonne, sanfte Schräglage, wir segeln ins Nichts… Lesen am Bug, Gerhard den fetten Böllband, der Sohn Martin beim Waveboarden – zu Fuß die Küste Portugals entlang, ohne Zelt – begleitete, ich einen 2008 erschienenen historischen Roman über Indien, „Der Himmel über Darjeeling“.Um 17 Uhr nur 55 Seemeilen gesegelt, das ist halbes Walkingtempo daheim im Wald 🙂 Wir haben endlos Zeit!!Abends gibt es Spaghetti mit Pesto Gemüse und frisch gehobeltem Grana. Gestärkt beginnen wir so die Nachtfahrt, mäßiger raumer Wind. Um 22:30 geht Gerhard nach sauberer Kartenarbeit in die Koje. Der Nachthimmel offenbart ein unbeschreibliches Sternenmeer, Eos‘ Mastspitze wedelt zwischen dem großen Wagen und einem mir neuen Sternbild, wie Krebs oder Skorpion Aber die Sternbilder der Heimat im Norden wandern immer mehr Richtung Heck aus, denn unser Kurs heißt Süden…Um Mitternacht wecke ich den Käptn: Ein grandioses Schauspiel am Horizont! Blutrot steigt der Halbmond wie ein Croissant aus dem tiefschwarzen Meer und zaubert eine orange-rote Lichtstraße bis zur EOS aufs bewegte Wasseer. Nur ich seh ihn, mir begegneten nur 2 Segelyachten. Dann im Einerlei der Nachtfahrt ein Fanal: der Blink des Leuchtturms vor Porto Vecchio!Um 2 Uhr Wachablösung. Kaum ist Gerhard am Ruder, frischt der Wind auf. Groß und Genua, ohne Reff. Um 5 Uhr unser Etmal: 100 Seemeilen! Noch vor 7 Uhr sind die Felsen der Inselgruppe des Naturreservats Iles de Lavezzi in Sicht und wir steuern eine kleine Bucht an. Sagenhaft türkisblau strahlt und leuchtet das Meer hier, weißer Grund, zahllose große Fische, orangene transparente Quallen.Hinter uns liegen 28 Std. Seefahrt seit Elba, 106 Meilen. 9 Uhr: Anker ab + Leine an Land.Ein Idyll, traumhaft schön diese Farben von Blau über Türkis bis smaragdgrün. Wie Bilder von den Malediven. An Land riesige rundgeschliffene Granitblöcke, oft atemberaubend übereinander geschlichtet wie Riesenspielzeug! Möven. Naturschützer mit Rechen und großen Säcken an Land, aufräumen. Ich flöte die Marseillaise und alle singen mit, mit Text. Als Danke singen sie überschwänglich „Ein Prosit, ein Prosit der Gemütlichkeit!!!“ Oktoberfest? Oder Bayernbesucher? Als ich die Europahymne anstimme, Freude schöner Götterfunken, erschallt sie zweisprachig. Wunderbar, nach der Europawahl…Draußen frischt der Wind auf, gischtweiß die Wellenkämme. Alle auf unsre Ankerbucht zu. Kein zweiter Segler steuert die Bucht an. Cala di Greco gehört uns allein! Erst früh kommen wieder die Passagierschiffe und spucken die Touristenladungen aus, viele Italiener, viele sonnenrote Badehungrige an den kleinen weißen Sandstränden, nur auf kleinen Pfaden darf man hier wandern. Am Morgen erkunden wir nach herrlichem Bad im Meer die paradiesische Insel, von Bucht zu Bucht, Segelmasten geistern hinter den Felsen, immer wieder eine neue tief türkisblaue Traumbucht. SMS von Tochter Erika im Allgäu: „Hier seit Tagen Lern-Wetter vorm Examen, es regnet und es ist kalt. Genießt den Süden“

Hier schreibt erstmals die Bordfrau Gerdi

Mittwoch, 10. Juni, Bastia – KorsikaJa, am ersten Tag beim Einräumen des Seesackinhalts unter Deck wäre ich nach den 6 Monaten „ohne Seegang“ beinahe seekrank geworden bei den Meereswellen-ganz anders als die am Bodensee. Aber inzw. weiß der Körper, dass es „im Bett“ weiterschwankt und nie Ruhe ist….In Nizza zog eine Starkwindphase durch, die gischtweiße hohe Brandung peitschte auf die edle km-lange Promenade, ich wurde fast rückwärtsgeblasen und da zogen wir uns lieber in die engen kleinen Gassen der Altstadt zurück und genossen die südländischen Düfte, orientalischen Gewürzläden, Essenslokale aller erdenklichen Gegenden der Welt, arabisch, Pizzaöfen,kandierte Früchte, unbeschreibliche Süßwaren-Lädele, ein Salzbazar mit 100en von farbigen parfümierten Meersalzkristallschalen aller Farbtöne- ein paradiesischer Augenschmaus: violettschimmerndes Lavendelsalz, Rosensalz in zartcyclamrot, jadegrünes und zimtbraunes Salz, Diabolo-Pfeffersalz in schwarz-perlmuttweiß…Auf allen Tischen steht in den Bars Wein, und gekühltes Wasser, Oliven in kl.Schälchen, Es duftet aus den Bäckereien und Ecklokalen nach Zimt, Karamel, Nelke, Ingwer,Knoblauch- ein Geschenk, hier Zeit zu haben …Die Oleanderbäume blühen, Bouginvellea, Rosen – wir genießen alles in vollen Zügen…Und dafür sind wir auch sehr dankbar. Der enorme Wind, der unsre EOS mit sog. „Rumpfgeschwindigkeit“, also so schnell sie kann, durch sehr bewegte „violent sea“ jagte, brachte genug seemännische Arbeit, alles seefest verzurren, Pullover, Südwester, Ölzeug, Schwimmweste, Lifebelt anlegen, Nachtsignal anbringen an der rauswerfbaren gr.Schwimmweste, Fender hinterher ziehen als Nothalt für einen, der über Bord geht…,Reffen, Segel verkleinern, zw.durch Tagliatelle mit pesto kochen und brav regelmäßig essen bei Schräglage und Schaukelei und trotz “Meerwasser über“….Nicht vergessen will ich den Wal. So 2-3 Schiffslängen neben dem Boot plötzlich diese typische schwarze Rückenlinie…dann der „Blas“: Die Wasserfontäne, 2 m hoch, dann die große Schwanzflosse!!! Und als er, weiter weg leider, in voller Länge hoch aus dem Meer sprang, zeigte er sich in ganzer Pracht. Die spielenden Delphine waren dann schon fast „üblich“ !!Unsere Solarzelle erzeugt fleißig Strom für Batterie und ini-Kühlschrank, wir haben es gemütlich an Bord und in 22 Std. die 110 Seemeilen zum Cap Corse im Norden zu schaffen, ist doch echt sportlich… Auf zu neuen Ufern! Aber vorher das Übliche: Müll weg, Wasser tanken, Einkaufen, Brot.Obst,Gemüse,Petroleum f.d.Herd, das suchen wir seit Tagen zu bekommen. Alle Welt kocht heutzutage anders, mit Gas, Spiritus,Strom….Auch bei einem Segeltörn kehrt eine gewisse Bord-Routine ein. Und an die Hitze gewöhnt man sich auch.

Für Jörg und Maxx bricht nun der letzte Reisetag an

05. Juni 2009La Ciodat, ehemals eine bedeutende Schiffbaustadt, riesige Kräne zeugen noch von dieser jungen Vergangenheit, haben wir mit dem Ziel Porquerolle verlassen. Die ganze Strecke stand der Wind gegen uns, nicht stark, aber eine Dünung machte sich zusätzlich unangenehm bemerkbar. An Backbord blieben nacheinander Iles des Embiez, Cap Sicie, Cap Cerpet sowie die große Bucht in der die Stadt Toulon liegt, achteraus. Um Porquerolle zu erreichen, hätte wir noch stundenlang aufkreuzen müssen. Wir beschlossen, den riesigen Golf von Giens anzusteuern. An seinem östlichen Ende wird dieser Golf von einer flachen Landzunge abgeschlossen, an deren nördlichem Ende Hyeres la Plage liegt, das Mecka aller Surfer. Bei nahezu allen Windrichtungen können sie ohne störende Wellen – bei entsprechendem Wind – surfen. 41 Seemeilen Tagesstrecke über Grund zeigte das GPS. Ganz allein genossen wir den Abend mit weiter Sicht.Der nächste Tag hat sich durch angenehm starken Wind ausgezeichnet, leider wieder aus Richtung unseres Zieles. Mit gerefftem Groß flog die Eos dahin, es war eine Freude, unserem Ziel, Saint Tropez kamen wir aber nur langsam näher. Um Mitternacht wären wir dort angekommen. Deshalb zogen wir den Hafen von Cavalaire vor, auch der Kosten wegen. Cavalaire ist eine ganz nette Stadt, sie verbirgt sich aber hinter einer Reihe Ferienhäuser und einer nahezu geschlossenen Wand von Restaurants und Imbissbuden. Überhaupt ist ab hier bis Nizza ein Großteil des schönen Ufers und auch des hügeligen Hinterlandes mit Villen zugebaut, wie Pocken sehen sie aus der Ferne aus. Der nächste Tag verlief ähnlich, steuerbords Meer, an Backbord ein Kap, eine Bucht und ein Dorf nach dem anderen. Und wieder Kaiserwetter, diesmal mit gutem Wind von achtern. Von unserem abendlichen Ankerplatz nördlich der Ile Sainte Marguerite, lagen 2 große Buchten, in einer liegt Cannes, in der anderen Antibes gegenüber. Ein Lichtermeer breitete sich nachts vor uns aus, wir lagen ruhig und still auf 4 Meter Wassertiefe. Wir aßen immer draußen im Cockpit, ließen die Ufer vorbeiziehen und beendeten den Abend bei einem Glas Wein. Das Meer hat mittlerweile ordentliche 19 °C und nicht mehr wie am Anfang unserer Segelreise abschreckende 15°C. Für Jörg und Maxx brach nun der letzte Reisetag an. Wir beendeten ihn in einem ganz eigenartigen Hafen, umgeben von drei 23- stöckigen Wohnriesen in Form gebogener Pyramidenscheiben und wieder ein Wall von Restaurants und Bars. Wir haben ausführlich diskutiert, ob das schön oder hässlich ist. Architektonisch mag es schon in Ordnung gehen, aber ich vermisse eine Seele in den Gebäuden. Man hat aber die Möglichkeit mit dem Bus nach Nizza zu fahren. Bemerkenswert ist noch das Liegegeld: 35 € für unser Boot pro Tag!. Es Begann bei 8 € im Westen in Port St. Louis und steigert sich je weiter man nach Nordosten kommt. Ausnahmen sind große Städte wie Marsaille und Nizza. Jörg und Maxx hat der Flieger zurück in den Norden gebracht und Gerdi, meine liebe Frau zu mir. Die Überfahrt in den Hafen von Nizza verbrachte Gerdi mit Ein- und Umräumen. Der Hafen liegt als Bucht mitten in der Stadt. Unsere Eos ist eines der kleinsten Schiffe dort. Nizza ist eine angenehme Stadt mit südländischem Flair. Der Hafen liegt malerisch umgeben von alten stattlichen Bürgerhäusern. Bemerkenswert ist die kilometerlange Strandpromenade, Badeplatz der Schönen. Es ist nicht einfach, hier einen Liegeplatz zu bekommen. Das gelingt nur mit Voranmeldung. Unsere Eos ist hier ein kleines Schiff. Die Mastspitze reicht gerade bis zur Bordwand der Megajachten in unserer Nachbarschaft. Das Wochenende steht bevor und die Stadt pulsiert vor Leben, die Restaurants sind vielsprachig bevölkert. Es liegt eine ausgelassene Fröhlichkeit über der Stadt.

Tief eingeschnittene Buchten mit teilweise senkrechten Felswänden

30. Mai, 2009, La CiodatMittlerweile hat uns Eos auch nach Morgiou, einem kleinen Hafen, tief eingeschnitten in die Felsen getragen. Der Wind war schwach und wir hatten viel Zeit die Le Calanques zu bertachten. Tief eingeschnittene Buchten mit teilweise senkrechten Felswänden fesseln. Es ist wirklich eine außerordentlich interessante Gegend von Marsaille bis La Ciodat. Dort liegen wir zur Zeit, weil der Wind mit 6 Bft aus Richtung Poquerolle bläst.