Die EOS mal von innen

Wie kochst du? Was machst du bei Schräglage?Wo ist das Geschirr? Wo sind die Pfannen und Töpfe? Wie schlaft ihr? Wie geht das Clo? Habt ihr einen Kleiderschrank? usw.

Gerdi antwortet

Für unsere neuen Blog-Follower bringe ich heute mal das Innenleben der EOS im Bild. Das Geschirr ist in Mulden, das Besteck in Schubladen, die Laptops im Navigationstisch. Die Schnaps- und Weingläser stecken in runden Aussparungen im Mahagonibrett im Barfach, da steht auch, seewasserfest, mein Musikzeug samt Flöte und Mundharmonika. Schlafen kann man auf 3 Kojen, bei der auf Stb. kann man die große Leder-Lehne waagrecht hochgeklappt festhaken, bei Ghs Koje auf backbord kann man die halbierte Lehne senkrecht ein Stück hochziehen um mehr Liegeplatz zzu haben…(und notfalls auch waagrecht anbauen Richtung Tisch zum dann einen Meter breiten Bett. Den quadratischen Tisch hat Gerhard selbst gebaut: man kann ihn an beiden Seiten raffiniert mit Seilen auf- oder abklappen. Ich nähte 4 Tischdecken dazu, mit Gummistropp fixiert.

Der Herd verbirgt sich unter der geteilten Arbeitsplatte vorm Geschirrfach (mit 2Schiebetürchen). Die 2 Abdeckplatten kann man heruasnehmen, eine Stange schützt die Töpfe vorm Abrutschen, bei starkem Seegang haben wir eine Art Topf-Klemme zum aufmontieren über den 2 Kochstellen. Man muß mit Spiritusflamme vorglühen und dann im genau richtigen Moment die Flamme oben entzünden, dann sieht das aus wie ein Gasherd. Der Optimus-Kocher (kennen wir seit 1980 von unsrer früheren SY Marion) wird mit gereinigtem Petroleum befeuert, es ist immer ein Problem, das am Mittelmeer zu finden, oft eine Odyssee an Lauferei und Fragerei, in der Türkei nannte man den Brennstoff Kerosin!!! Das kennt man in Deutschland als Name für Flugbenzin! Hier in Gallipoli fragte sich Gh. trickreich mit Hilfe eines deutschsprechenden ehem. Gastarbeiters durch und war erfolgreich bei seiner Suche: 5 Literdosen konnte er ergattern! Für 1 Liter Wasser braucht unser Herd 5 Min. bis es kocht. Unter dem Herd sind Schubladen für Besteck und Küchengeräte, für ca. 30 Gewürzdosen… Daneben ist hinter zwei Klapptüren eine ca. 1 m lange flache Abstellfläche, auf der 4 Töpfe, 3 gr. Pfannen, Schüsseln, mein Fisslerschnellkochtopf (Jg. 1989) Platz finden. Darüber hat Gh. ein waagr. Netz befestigt, in dem die kleine Pfanne, das Spätzlesieb und eine Keramikschüssel aus Urzeiten mit aus Seil angebunden „schweben“(aus Ghs 1. Schiff, die LOUISA aus Eichenholz, Baujahr 1919). Ordnung ist das halbe Leben an Bord: auch Parmesanreibe, Pfannenwender für meine Pfannkuchen, die Gemüsereibe, die Schüsseldeckel und der Schöpfer für den Wok stehen senkrecht „angebunden“ neben den gestapelten Pfannen. Die Deckel hängen oben über der Arbeitsfläche – unter der Cockpitbankfläche über der Spüle, auch waagrecht mit einem straffen Gummistropp. Dahinter in einer Nische steht ein Flaschenkorb mit Balsamico-Essig, Olivenöl, Sonnenblumenöl, Menta-Sirup…Meist klemmt davor eine Blumenvase mit frischen Blumen und davor noch der Obstkorb und die Korkuntersetzer, dann kommt die Spüle 30x30cm, eine quadratische Schüssel, kein Ablauf, muß über Bord gehen. Die Wasserpumpe wird per Fußdruck bedient.

Unter dem Tisch ist über der Querstrebe ein Netz, dahinter findet in luftigen Weidenkörbchen frisches Brot und Kohlkopf oder Melone Platz.

Im Vorschiff ist das Clo: Handpumpe für Ansaugen von Seewasser und Abpumpen in den Fäkalientank unter meinem Bett, kräftige Handpumpe für Ablassen auf offnem Meer). Hinter der Toilette ist der kleine 50cm-Kleiderschrank (leider nicht wasserdicht. seit dem neuen Deckaufbau 2014..), gegenüber ein kleines Fach für Hygiene und Medizin, Schnellverband, Zahnputzzeug. Dahinter eine gr. Plastiktüte für meine Tops und T-Shirts( da dringt auch Seewasser ein…) Das davor früher mal eingebaute 2. Waschbecken auf der EOS hat Gh. ausgebaut, weil man es am Bodensee nicht braucht. Also mit der Schüssel vorn in der Küche Waschwasser holen und dann kann man sich „ungesehen“ auch im Vorschiff waschen. Eine Schiebetüre trennt die Schlafkoje ab vom Clo, eine KIlapptüre trennt es vom Salon.

Von Erika haben wir von daheim den schönen Kalender mit an Bord, ihre Gedanken sind lesenswert und in der Sprache voller Harmonie-bezaubernd ihre guten Fotos. Am Eßplatz habe ich die blühenden Allgäuer Alpenrosen in den Bilderrahmen eingelegt, daneben mein Aquarell von CALVI, 2011 (Korsika). Wir sorgen für Gemütlichkeit, sei es mit der Petroleumlampe oder meiner Cockpitleuchte mit dem lachsfarbenen Stoffschirm, dem Halstüchlein aus Bozburun, mit Perlen beschwert, macht ein ihre zauberhaftes Licht am Abend unter dem Sternenhimmel am Ankerplatz.

Der 3. Schlafplatz ist hinter dem Clo, im Vorschiff, eine dreieckige Fläche, die Lücke (unterm Luk) kann man durch Einlegen eines Mahagonibretts nebst dreieckigem Polster drauf schließen. Zu beiden Seiten sind kojenlang 2 15 cm schmale Ablageflächen, „Schwalbennest“ genannt. Das Bettzeug liegt gefaltet auf der Matratze, da das dafür vorgesehen Schrankfach im Bugspitz (hinterm Ankerkasten)

leider Wasser reinläßt… da sind unsre 2 Rucksäcke in gr. Plastiktüten…

Gerhard bewahrt seine (wenige) Kleidung, Wäsche im ehem. 2. Frischwassertank unter den Bodenbrettern auf. Trocken;-)!! Seine Bücher, Hygieneartikel, Medikamente sind in großen Obi-Klappkisten, in der nicht benützten Hundekoje unter der Backbord-Cockpitbank, Da sind auch Spinnaker, das 6m-Markisendach, der Windsack(fängt in heißen Häfen den kühlenden Wind am Vorluk und leitet ihn ins Schiff), Stangen, Schläuche,…). Unsere Seekarten für Donau, Schwarzes Meer, Marmarameer-Türkei, Ägäis, Kanal v. Korinth, Jonisches Meer, Adria, Apulien, Kalabrien, Sizilien, Sardinien, Korsika + Frankreichs Südküste + Flußkarten hat Gh. trickreich in ein selbstgebautes 15cm- Mahagonifach geschichtet, senkrecht zwischen Navigationstisch und am Fußende seiner Koje im Salon.

Wie kochst du? Wo ist das Geschirr? Wo sind die Pfannen und Töpfe? Wie schlaft ihr? Wie geht das Clo? Habt ihr einen Kleiderschrank? usw.

Gerdi antwortet

Für unsere neuen Blog-Follower bringe ich heute mal das Innenleben der EOS im Bild. Das Geschirr ist in Mulden, das Besteck in Schubladen, die Laptops im Navigationstisch. Die Schnaps- u. Weingläser stecken in Aussparungen im Mahagonibrett im Barfach, da steht auch, seewasserfest, mein Musikzeug samt Flöte und Mundharmonika. Schlafen kann man auf 3 Kojen, bei der auf Stb. kann man die große Leder-Lehne waagrecht hochgeklappt festhaken, bei Ghs Koje au f backbord kann man die halbierte Lehne hochziehen (und notfalls auch anbauen Richtung Tisch zum ein Meter breiten Bett. Den quadratischen Tisch hat Gerhard selbst gebaut, man kann ihn an beiden Seiten auf- oder abklappen, ich nähte 4 Tischdecken dazu, mit Gummistropp fixiert. Der Herd verbirgt sich unter der geteilten Arbeitsplatte vorm Geschirr, man muß mit Spiritusflamme vorglühen und er wird mit gereinigtem Petroleum befeuert- sieht dann aus wie ein Gasherd. Für 1 Liter Wasser braucht er 5 Min. zum kochend werden. In einem Fach neben dem Herd oben sind Körbe mit Kochzutaten, Zucker, Salz, Neskafé, grüner Tee, Bohnenkaffee, 2 Isolierkannen aus Stahl, Mehl, Grieß,Haferflocken, das Brotkörble. Die Vorräte mit Eßbarem wie Risottoreis, Nudeln, Spaghetti, Fischdosen, Kapern, Linsen, Tomatendosen und leere Tupperdosen sind unter dem Sofa auf der Stb-Seite. Da findet man auch unsere Ersatz-Bettwäsche: 2 Spannlaken, 2 Überzüge+Kopfkissen.und die leichteren Decken. Unter dem Tisch ist ein Netz, dahinter finden frisches Brot und Kohlkopf oder eine Melone Platz.

Im Vorschiff ist das Clo(Handpumpe, Seewasser, Fäkalientank unter meinem Bett), dahinter der kleine Kleiderschrank (leider nicht wasserdicht…), gegenüber ein löeines Fach für Hygiene und Medizin, Schnellverband, Zahnputzzeug. Dahinter eine gr. Plastiktüte für meine Tops und T-Shirts( da dringt auch Seewasser ein…)

Von Erika haben wir von daheim den schönen Kalender mit an Bord, ihre Gedanken sind lesenswert und in der Sprache voller Harmonie-bezaubernd die Fotos. Am Eßplatz habe ich die blühenden Alpenrosen in den Bilderrahmen eingelegt, daneben mein Aquarell von CALVI, 2011 (Korsika). Wir sorgen für Gemütlichkeit, sei es mit der Petroleumlampe oder meiner Cockpitleuchte mit dem lachsfarbenen Stoffschirm, dem Halstüchlein aus Bozburun, mit Perlen beschwert, macht ein zauberhaftes Licht am Abend unter dem Sternenhimmel am Ankerplatz. Die schweren Ordner mit all den techn. Unterlagen für Motor, Schiff, Elektrik, Versicherung, Schifffahrtspatente, unsre Impfbücher, Pässe, Anleitungen für Echolot, Solarzelle, GPS, Kamera, Mobiltelefon- all das ist in einem Fach über dem Stb-Sofa.

So funktioniert das Segeln auch bei Schräglage und heftigem Schlagen im Seegang, es ist noch keine Klappe von selber aufgegangen, keine Schublade rausgeflogen, kein Teller ist je zerbrochen.

Unter dem Tisch kann man eine Bodenplatte hochheben, dann sieht man im Kielraum ein schmales tiefes Fach, in dem eine Flaschenkiste unsere Wasserflaschen und Bierdosen seefest birgt.

Ganz viel Platz haben die Werkzeugkisten!! Sie lagern unter der stb-Cockpitbank. Da sind auch sämtliche chemischen Flüssigkeiten, Petroleum, Spiritus, Pflege für die EOS außen, Chromputzgel, ein gr. Vorrat für alle Unwägbarkeiten. Die Fender sind ganz hinten in der Heckklappe verborgen, auch Schnorchel, Flossen, seeigelfeste Badeschuhe, ein Kanister mit kleiner Pumpe zum Duschen an Deck. Die Festmacherleinen hängen sauber aufgeräumt an großen Haken im Achterschiff- unter der Pinne, einem weiteren Deckelfach. Dort wird auch die automatische Steuerung an der Pinne fixiert. Was ganz Praktisches ist unsere 2fach klappbare Badeleiter, die in den stabilen Heck-Korb integriert ist. Daran hängt noch ein kleiner von Gh. gebauter Sitz, aushängbar, Schön für die Freiwache. als Ausguck. Über dem Cockpit breitet sich unser UV-festes Bimini, ein Sonnendach-klappbar an Stahlgestänge. Und drunter baumelt immer ein frischer Blumenstrauß, in einer Flasche angegürtet am Achterstag.

30. Wir segeln bis Rocella Jonico an der Sohle des Stiefels

Gerdi schreibt am Sonnwendtag, 19. Juni 16

Tiefgrauer Himmel, das Cockpit regennaß. Gerhard schert um 5.30 Uhr die Vorleinen aus und löst die EOS von der Mooring. Der Silbermond ist untergegangen. Die Nacht war lautlos und ganz still das Meer im Hafenbecken. Um 5.40 Uhr verlassen wir Le Castelli, denn es liegen 50 Seemeilen, ca. 10-11 Stunden Seefahrt vor uns. Gleich vor der Mole Blitze und Gewitter, ungemütlicher Seegang, wer hätte das gedacht nach der ruhigen Nacht. Die EOS stampft, senkt sich nach links, nach rechts und wiegt sich wild. Ich bin ein bissele beleidigt, ich hatte eine ruhiger Überfahrt erhofft…. Bis um 8 leg ich mich auf die Steuerbord-Sitzbank, im Bug ist Achterbahn…

Frühstück mini.Seegang! Filter festhalten

 

SegelnachtansichtGerhard bittet den Autopilot zu Hilfe und macht trotz Schaukelei um halbneun Filterkaffee. Ich halte Kanne und Brühfilter fest, er klemmt den Topf nochmal am Herd in die Topfhalterung und kocht 2 Eier. Was für ein lieber Smutje. Wir essen unser kleines Frühstück, rutschfeste Matten am Tisch, altes Weißbrot aus Crotone, die Eier sind noch aus Ayos Stefanos,
Griechenland. Um 9.40 setzen wir das Großsegel noch dazu und hoffen, mit 5 Knoten Tempo in 6 Stunden am Ziel zu sein, die lange langweilige Sandküste entlang bis Rocella Jonico, da waren wir schon 3x. Ungemütlich diese italienische Tour, keine lockenden Ankerbuchten, in denen man träumen, schwimmen, grillen kann, im Cockpit die Sterne beobachten und Flöte spielen, Immer nur diese großen Strecken, diese langen Küstenlinien, der Seegang, der im Handbuch schon so kabbelig beschreiben wird für die Seestrecke zwischen Leuca und Messina. Die Hügel sind inzwischen braun, nur die Weinhänge sind grün. Die Getreidefelder sind geerntet, die großen Strohballen liegen wie Rieseneier auf den leeren Feldern. Wo die Halme noch Ähren tragen, sind die Flächen gelb. Gegen Mittag nähern wir uns dem Kap, und um 15 Uhr schwenke ich ganz vorsichtig ein Richtung türkisblaue, seichte Küste. Eine knifflige Einfahrt mit teils nur 1,2 bis 2,5 m Tiefe. Um 15.15 Leinen Fest an einem kleinen Ponton und da kommt auch schon der böige 5er Wind,der angekündigt war. Schwere graue Regenwolken über den Hügeln. An der hohen Hafenmauer liegen längsseits 2 riesengroße Luxusyachten. die kleinere tankt 6000 Liter Diesel…!!! So viel wiegt unser Schiff.

Aber ich putze unsere lieb kleine  EOS liebevoll, hole die nassen Ordner aus dem Schapp, wasche alle Beutel wieder salzfrei*), räume zurück. Gerhard holt in Kanistern Diesel, ich wasche alle Holzteile innen. Schön ist sie wieder. Neben uns eine neue Halberg-Rassy 310. 1 m höher als wir, alle technischen Hilfen an Bord, der Skipper alleine, er kam heute non stop aus Paxos. Ziel Sardinien. Jedem das seine.

Jetzt gehn wir die Meter-Pizza vorn essen, an die wir uns noch erinnern, die Bohnen gibt’s halt morgen. Man serviert auf einem Meterbrett, das sind 2×4 Portionen, das ‚Besondere ist, daß der Boden total knusprig ist und wir alle aus der Hand essen können.  Ca. 150 Leute sind da um 21 Uhr.


*) Die Werft am Bodensee hat einige Arbeitswochen zu tun mit unsrer schönen Yacht…

Löcher-zu lange Schrauben am Himmel (2) (700x525)
Diese türkischen Bohrlöcher bescheren uns allerorten Nässe, das Meer besucht uns in der Kajüte… So schade.

29. Crotone bis Le Castello -in 5 Std.

Gerdi schreibt zum 18.Juni

CROTONE…Nach 4 Starkwindtagen im Hafen wollen wir endlich weiter.. Um 8 gehn wir noch ein letztes Mal duschen und Haarewaschen bei der Lega Navale. Frühstück. Um 9 will der Volvo nicht, was er soll. Er stößt braundunkle Rauchwolken aus. Der Ingenieur füllt Motoröl nach, man müßte die Dichtungen des Zylinders mal neu einsetzen, aber dazu muß der (schwere) Motor komplett ausgebaut werden. Das muß noch aushalten bis an den Bodensee, auch auf der Rhônefahrt… Wir sind ganz behutsam, dann will er wieder. Eine ganz kleine Rußlache bleibt als Andenken hier…Nach der fast totenstillen Nacht und 5 Tagen Starkwind ist heute zu wenig Wind. Doch die hohe Dünung blieb, vom Scirocco. Am 2. Kap liegt ein gestrandetes havariertes Segelschiff auf den Felsen, die zerfetzte Fock flattert weiß leuchtend am Vorstag… Auf den roten Felsen liegt auch noch ein Motorboot… Um 12 Uhr zähle ich die Windflügler, bei 50 hör ich auf;-). Senkrecht präsentiert sich die senkrechte Sandküste, wie Ericousa, wie das Donau-Ufer in der Dombrudscha und vor Belgrad 2014!

Am Castell entdecken wir griechische Sagenfiguren an der Brüstung, u.a. den Polyphem!

Castello (3)

14 Uhr. Unser Ziel Le Castella kommt in Sicht, ein wuchtiges Kastell überm Meer. Ich steuere langsam in das flache Hafenbecken, 1,2 m zeigt das Echolot. Dann winkt schon einer zum Lega Navale-Anlege-Quai. Der Kalabrier lobt mich fürs exakte Reinsteuern und hilft uns mit Leinen und Mooring. Dusche,Clo,Wasser,Strom für 20€ pro Nacht. Wir lesen, entspannen, machen uns landfein für die Stadt. Als ich vorher noch zum WC gehe und auch von innen absperre, geht die Tür partout nicht mehr auf… O Schreck. Es ist da drin eng, brütend heiß. Ich schreie GERHARD durchs hohe winzige Clofenster… Und Gottlob! Er hört mich und irgendwie kriegt der diese verd…..Tür von außen auf. Der Griff war eh defekt, etwas Klebeband dran…

Fischsuppe-Rezept Calabrese

Kunst am Bau (3)

Kunst am Bau (2)

Dann bummeln wir durch die fast ausgestorbene Wohnstadt. Leider läßt man uns nicht mehr ins Castell, obwohl eigentlich 20 Uhr als Ende auf der Tafel steht… An einem Baum am Dorfkreisel liegen viele reife matschige orangene Aprikosen am Boden. So schade… Vor der Kirche ein Riesen-Menschenauflauf. Aha, der festlichen Abendkleidung nach ist da eine Hochzeit drinnen. Hunderte Schaulustiger warten auf die Braut, eine Blasmusik spielt Dixie „Down by the Riverside“- dann ein Halloooo und man wirft Reis. Die Braut ist dünn wie eine 11 jährige, aber die Frisur ein Traum über Tüll, Pailletten und Perlen. Der rosa Brautstrauß fliegt nach hinten und die Schwester reicht der Schönen einen üppigen Maiglöckchenstrauß. Und nun beginnt das Küssegeben, Bacci, bacci- 15 Minuten lang. ein winziger Fiat 500 fährt in die Menge, blumengeschmückt und dosenbehängt. Die Braut verstaut die 4m Tüll am schmalen Beifahrersitz und der auch sehr schöne Bräutigam fährt mit zärtlichen neckischen Huptönen durch die vielen Applaus spendenden Zuschauer. Dann löst dich das Spektakel auf.

Schöner als die Braut!Traumhochzeit (7)Traumhochzeit (6)Traumhochzeit

Traumhochzeit (5)

Traumhochzeit (4)Traumhochzeit (3)

 

Traumhochzeit (1) Wir spazieren weiter zum Ortsausgang- an kundenlosen Geschäften mit viel Nippes, Souvenirs und Keramik und bleiben vor einem traditionellen Lokal stehen, Wohl eine Taverne für Einheimische. Es ist voll besetzt, aber man hat 1 Tisch für uns- wunderbar. Alle essen die Piatto primo, mit je 3 Muschelschalen und diversen Vorspeisen mit Frutti di mare. Wir studieren die feine Menükarte und wählen die „secondo piatto!“ Der Ober blickt enttäuscht, typisch Touristen, wird er denken.

Pasta; LinguinePasta; Covatelli

Gerhard nimmt Linguine con la crema di scampi (schmale Bandnudeln), ich nehme Covatelli allo sugo locale, /1,5 cm klein, wie eingerollte Nudelhörnchen mit Rillen. Dazu mundet uns 1/2 l Vino bianco a la casa. Ein Espresso zur Krönung-ein Wasser… 28€, geht ja. Vor dem Castello ankern 2 Segler. Wir gehen im Schein des Vollmondes zurück und bald ins Bett. Um 5 will Gerhard morgen starten, es sind 50 Seemeilen, also mindestens 10 Stunden Fahrt, und ab 15 Uhr ist Windstärke 5 angesagt. Ziel ist Roccela Jonico, fast an der Fußsohle des italienischen Stiefels. Wär schön, wenn der Seegang nicht zu wild wäre…

28. Frutti di mare-vivo!

Gerdi zeigt euch am 16.Juni, unserem 3. Hafentag in Crotone (viel Wind!)die für Kalabrien typischen Krusten- und Schalentiere- im Aquarium. Kaufen kann man sie auch, aber 😉 …lebendig sind sie mir lieber. Am letzten Tag aber kaufe ich noch 1/2 kg der kleinen gamberetti, Garnelen, scampi, die ca. 6-8 cm groß sind. Heute gab es nur die Großen. Daher gab’s an Bord eben Fleischküchle à la Mama Gerdi.

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Nun gibt’s noch einige Schnappschüsse von Menschen, von geprächigen Senioren und kichernden Ragazze (Mädchen), zu engen Stretchjeans:-[ und von den Flüchtlingen aus Afrika, Ägypten oder Afghanistan, Syrien oder Libyen…

 

 

 

Ein Joghurteria-Eis mit frischen Kokos-Würfeln

Ein netter Schiffsname (ähnlich wie Ulligunde): nach linden Wogen wär’s mir

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Eine Naturdüne! Der Scirocco verfrachtet täglich Unmengen von Sand vom Strand auf die Hafenwege, Rentner schaufeln sie in Schubkarren und schaffen sie weg…

IMG_0869 Um Punkt Mitternacht wieder fröhliches Feuerwerk am Hafenplatz: Geburtstag.Nachts fegte ein stürmischer pfeifender Scirocco über uns hinweg… Es fühlte sich IM HAFEN an wie beim Segeln, ohrenbetäubend das Klingeln und Singen und Rasseln und Röhren. Faszinierend irgendwie.

Freitag, 17.Juni: Heute soll der tagelange Scirocco an Macht abnehmen… Wir bummeln den 5. Tag in der Hafen-Region, alle Läden sind zu, und das um 17 Uhr:-; Aber ich will frische Gambaretti heute abend kochen… Da! Ein einziger Fischladen hat seine Eisen-Rolläden nicht unten, nix wie hin. Es gibt frische Scampi, aaah, bravo. Un mezzo kilo dei gambaretti, per favore! Bei der salumeria holen wir noch Salz, gibt es nur als 1/2 Kilo, und 1 Flasche Weißwein. Beim Frutta &Verdura-Lädele gibt’s Tomate, Gurke, ganz reife albicocce, orangeene Aprikosen! Als wir am Sandstrand noch den Beachball-Spielern und Fußball-Teenies zusehn, bietet ein Ehepaar an der Mauer oben 3 Kisten frisch geerntete Bohnen an. Her damit, wie Bio-Kiste:-) In einem ganz kleinen Geschäft mit lauter eingeschweißten Wurstwaren finden wir ein Stück Bauchspeck. Bohnenkraut hab ich selber an Bord.

Am Seglerhafen wird ein Podest aufgebaut mit riesigen Lautsprechern. Die Tonprobe läßt Heavy Metal und Satanstexte erahnen. Na das wird eine laute vitale Nacht werden… In einer der Bars, die nach 7 allmählich „aufwachen“ und öffnen, setzen wir uns hin zu einer Menta, mit erfrischendem Eis geschüttelt. Träge die Bedienungen, vor 20 Uhr wirken die Italiener immer verschlafen oder wie ungewollt aus der Siesta geholt (ab 12.30 ist alles wie ausgestorben. Und dann plötzlich Autokolonnen, Fenster unten, Ciao hier, Ciao da, man grüßt und wirft Küßchen. das ist der Auftritt der Signori und Signorinas, es wird immer lauter, rumorende Motoren, rufende Menschen, Stau. Corso, auch auf den stuhl-verstellten Gehsteigen. Kinder kriegen ihr Eis, wer sich mit der Mama an ein Tischchen setzt, kriegt eine Alutüte Chips, Stände bieten Lutscher, Nüsse, Bonbons an… In der eintretenden Kühle pulsiert das Leben, daß es Spaß macht, zuzuhören. Der bissige Südwind beruhigt sich aber, die Promenadenmauern aber glühen noch von der Sonne tagsüber. Man hockt, schaut, telefoniert ewig.

Wir laufen zurück zum Boot und genießen ein halbes Glas Wein aus dem Kühlschrank. Gerhard wirft den Petroleumkocher an und erhitzt 1 1/2 Liter Wasser. Ich füge Salz, Zitronensaft und ein Glas guten Weißwein dazu und rutschen die frischen Scampi vom Papier in die Brühe. Bald färben sie sich rosa, nach 12 Minuten klingelt der Kochwecker, im Cockpit ist der Tisch gedeckt, frisches Weißbrot steht bereit, Wein ist eingeschenkt. Ich fische mit dem Nudelseiher die Scampi aus dem Kochwasser, lasse sie in die Schüssel gleiten, lege jedem eine halbe Zitrone dazu.

Ein köstliches Mahl. Fast hätte ich nicht mehr geglaubt, bei dem starken Wind und Geschaukel am Schiff noch erfolgreich bin mit den Krustentierchen. Denn 2011 habe ich hier auch so wunderbar frische Scampi gekocht in CROTONE, bei damals 36° Hitze… Und jetzt soll euch das Wasser im Munde zusammenlaufen.

Scampi an Bord,17.6 (2)

Scampi an Bord,17.6 (3)Scampi an Bord,17.6 (1)

Orangen!!! ...frisch vom Baum
Heute frisch vom Baum geerntet! Aromatisch, reif und süß

28. Impressionen von Crotone

Crotone. Gerdi am 16. Juni, wir warten auf den Starkwind- vor Samstag kein Weiterkommen. Neben uns schaukelt das schöne der MARION so ähnliche Segelschiff, so schöne Linien, eine deutsche Rebell 34:

Scheinheilig das Meer. Zwei Ankerlieger wagen die Weiterfahrt, wenn sie das Kap runden, wird sie der Seegang begrüßen :-;

Am Mittwoch bummeln wir erneut los, diesmal in die andre Richtung. Einige Schnappschüsse am Wegesrand fange ich euch ein, die originell gestutzten Platanen z.B. : in der Mitte schnitt man eine quadratische Lücke, durch die man das Himmelsblau sieht. Oben soweit gekürzt, daß die Hausbewohner ab dem 1. Stock drüber sehen können.

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Die mittelalterliche Castellmauer ist ein scharfes Eck, es erinnert an den Neubau Metz-Quartier in FN. Daneben die 0815-Mietblocks. In den Läden oft geschneiderte Abendkleider, dann reizvolle Blumenläden. Wunderbar schattig sind die Alleen, neben der hohen Burgmauer ist ein Kindergarten, beim Spielen sind die Kinder am Spielplatz auch im Hochsommer in absoluter Kühle.

An den Boulevards mit den Säulenarkaden stehen wohl Asylanten, dunkelhäutig, mit Tapeziertischen auf 4 Rädern, die Basecaps, Handyhüllen, Gürtel ihrer Auslage passen in 2 Bananenkisten. Kaum ein Kunde will was davon. Parken in absoluten Halteverbotszonen oder auf dem Randstein in der Kurve ist hier eine Sache des (Macho)-Selbstbewußtseins. Lässig ziehen die Signori mit geschleudertem Schlüsselbund von dannen, scheren sich nicht um ein Verbot oder daß nun der Stadtbus kaum mehr um die Ecke kommt in der Einbahnstraße, die im abendlichen Stadtverkehr gedrängt voll sind, man hupt laut, gestikuliert für des Vorausfahrers Rückspiegel, ruft durchs offne Autofenster, schon ein südliches Temperament. Am Steuer zu telefonieren und zu rauchen und zu fahren- normal! Kein Kind hat einen Kindersitz, nur Rent-a-bike-Fahrer tragen Helm. Mich beeindrucken die Rentner! In 3er und 5er-Grüppchen spazieren sie durch die Stadt, palavernd, es geht um Partei und Fußballclub, um die Moglie(Ehefrau) oder die Filii, die ragazze oder den Hund, der oft dabei ist. Keiner ist allein!! Die Teenager sind draußen, aber erst ab 7! Dann füllen sie Gehsteige und Strand, man schäkert und stupst, man hat 10-12mm-Absätze mit Glitzerperlen dran, sehr kurze röcke und der Busen wird üppig zur Schau gestellt, wer so aussieht, darf das gerne. Es ist lebendig unter der Bluse…:-)! Jene, die die Üppigkeit eher an „Bauch, Bein, Po“ haben, tragen fast ausnahmslos schwarze hautenge Leggings und auffallende Big-Shirts. Aha, schwarz macht schlank…Wer einen Buggy mit Baby schiebt, kommt nicht weit. Sofort gibt es Bacio links, bachio rechts. Umringt von Damen jedes Alters regnet es Komplimente, jeder herzt und hebt das Kleine, deckt es zu unter einem Schwall von Mit-Freude. Bei uns in Deutschland selten, meist werden die Kleinen im Auto transportiert und die Verwandten wohnen eh woanders. Keiner läuft ohne Smartphone, der Blick schräg nach unten auf das ALLGEGENWÄRTIGE bläuliche Display. Ein Wunder, daß die „Handy-Blinden“ nicht zusammenstoßen. An den Hausecken und in Passagen warten die Rendezvous-Partner, die Mädchen schlitzen ihre langen Röhrenjeans mehrmals auf und lassen das ganze Bein nackt sehen. Komische Mode. An den Füßen sind hohe Plateau-Sandaletten, so wird die kleine süße Italienerin zur Frau mit Modelgröße.. Aus dem Teatro erklingt Rossini-Orchesterklang. Wir gehen rein, die 4-7-jährigen Eleven einer Balettschule zeigen ihr Können, viele Eltern spenden Applaus. . Dann Hiphop-Musik und die Größeren führen abgehackte Breakdance-Zuckungen aus. Dann CARMEN, eine viel zu junge Dame im Tütü läßt sich waagrecht hochheben und tänzelt auf Spitzen zu einer Arie. Heiß ist’s hier, keine Klimaanlage imm Saal mit rotem Plüsch wie im Cuvillée-Theater in München. Vergangener Charme, kein Ensemble mehr? Kein Programm kündet von einer „normalen“ Theateraufführung am ABend, im Juni….

Die Stadt hat eine Form wie eine Hand, also eher dreieckig, und auf einmal sind wir wieder fast bei der EOS, am Porto anticho. Eine Spremuta d’arancia= frisch gepresster Orangensaft am alten Hafen, dahinter ein uns schon von 2011 bekannter toll gemalter Hai!

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Wir kaufen in einem Samlumeria e formaggio-Laden Salami, einen traumhaft schmelzzarten Parmiggiano, Pinienkerne, und ein Stück mit Chilipuder gesalbten durchwachsenen Speck für die Bohnen. Melone, Petersilie, große rot-violette Zwiebeln wandern auch noch in den Rucksack… Erfolgreicher Landgang.-)

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Bohnen-Eintopf

Zurück an Bord beginne ich mit dem Schnippeln aller Zutaten für den Bohneneintopf, in der Enge der Kombüse doch eine Art Projekt-Planung:-).

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19.45 Uhr: Erst alles waschen, dann auf diversen Brettern schneiden, in Schüsseln und Tellern separat bereitstellen, Herd vorglühen, Flamme am Petroleumkocher erfolgreich entzünden, dann alles in korrekter Folge anbraten… würzen..Zitrone auspressen…Pfeffermühle…(die ist grad dann immer leer aber mein Smutje-Gehilfe füllt sie schon)- zum Garen braucht mein Wundertopf(Fissler-Dampfdrucktopf 4,5l) nur 4-5 Minuten, Start 20.55 Uhr. Fertig.Gerhard hat schon den Cockpittisch aufgebaut, die Lampe aufgehängt, die Tischdecke und das Geschirr raus. Um 21 Uhr sitzen wir mit einem „Salute“ zum letzten kühlen geschenkten kroatischen Bier in der inzwischen windstillen (!)schwülen Abendluft und lassen uns den deftigen, pikanten Bohnentopf schmecken.

 

Ab 2 Uhr nachts jault wieder der Wind, genau wie die Wettervorhersage es uns unkte. Schnaken … Am Donnerstagmorgen, 15.6., schönes Frühstück an Bord und Martins Botschaft:

Ich hol die Mama am Flughafen MUC, sie übernachtet 1x bei uns, fährt im Zug nach Hause zur Chorprobe am Donnerstagabend und am Freitag kommen wir 3 nach und…:-) Erika und Jojo kommen auch an den Bodensee! Schön…. Und Emil hat dann wohl schon 4 Zähnle!

Und hier kommt Gerhards Flickr-Album mit Bericht+Fotos: Klick

 

26. Crotone. Kalabrien Süd

Gerdi schreibt zum 14. Juni

Waltraud sandte die Tageslosung: sie passte gut:

Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohl machen. Psalm 37,5

Wir sind froh, gut und sicher im Hafen von Crotone zu liegen, 2 Moorings, 2 Bugleinen, morgen soll es stürmen. Wir gehen müde noch in die Altstadt, hoch zur Festung- ein ruhiges Wohngebiet, keine Villen, nur Etagenblocks, wenige Läden, die Wäsche flattert an Leinen direkt unterm Fenster, dann über Marmorpflaster  runter in die Altstadt. Viele Boutiquen, Schuhgeschäfte. Wir finden einen Vodafone-Shop und kaufen eine neue italienische simcard für Meteo und Blogs/Internet.

Eines der vielen Kirchenportale in Crotone Festung Crotone (1)Festung Crotone (2)IMG_0820

Am Abend machen wir uns an Bord Spaghetti mit Parmesan und Thunfisch f.Gh.

Mittwoch, 15.Juni

Nach ruhiger erholsamer Nacht gibt’s eine warme Dusche im Club Lega Navale. Es stürmt, es heult, die EOS reißt an Mooring und Tauen, Schräglage am Liegeplatz, es erinnert an den ewigen Starkwind in der Ägäis, wo uns 2015 der Meltemi traktierte…. Zum Frühstück holt Gh. Parmaschinken und Mortadella in einem engen, zauberhaften Laden mit Salumeria und knusprigem Brot. Statt Lebekäs-Semmeln holen sich die Leute hier ein panino und klemmen sich eine Scheibe Parmaschinken rein. Hohes Pfeifen und Winseln erfüllt die Luft….IMG_0823

Ein schönes Gefühl im Hafen sicher zu liegen. Die Rentner waten zum Frühsport mit hochgeschobenen Hosen am Sandstrand im flachen Meer, andere legen sich nach dem Schwimmen zum Trocknen auf die warme Hafenmauer. Der Blick vom Heck der EOS geht über die nahen Hübel, ca. 200 m hoch, in Sarande waren sie viel höher, Blau und gischtweiß das Meer von Kalabrien. Wir hoffen, daß wir „eines Tages“ wieder mal ohne diesen Lärm, die schlagenden Fallen, die hin und herrasende Pinne, das Knarren in 4 Tauen wieder einfach schön segeln können. Gerhard sieht in der „findship“-App die SY Intrepit am Weg nach Leuca, mit mehr als 7 kn. Auch in meiner Segelnacht ritt die EOS mit 7,2 und 7,6 sm/h die Seen ab… 37 kn Wind, das ist Windstärke 7, 50kmh. Nein danke. Nur warten….IMG_0821