Nachlese: Kopmannsholm und Edsätterfjord,10.+11.Juli

Mittwoch, 10. Juli 19, 48. Tag

62°54′ 1440 Seemeilen = 2226 km seit Mitte April, 49.reiner Segeltag, fast 90.Törntag f.Gh.

Nach ganz stiller Nacht am Anker verlassen wir diese verträumte Bucht (in der ein Reh vor der EOS den Fjord durchschwamm ans andre Ufer, bei 11° !!) Meine Spiegelbild-Fotos  sind im nachfolgenden Artikel eingefügt)

Spiegelwelt Fjord (4) (Copy)

Wir genießen die gemächliche Wasserwanderung und ich freu mich, dass am Fjordausgang wieder der schwarze große Seeadler seine Kreise zieht über den Baumwipfeln. Majestätisch schwebt er auf seiner Bahn…Ein unvergessliches Schau-spiel.

Mit raumem Wind segeln wir vor die „Hohe Küste“ Schwedens, die High coast. Eine Überraschung fürs Auge nach Wochen der flachen Horizonte und niedrigen Schärenfelsen im Meer Finnlands und Schwedens. Die Hügel sind 100-300 m „hoch“, dicht bewaldet von Kiefern, Fichten und Birken mit leuchtenden weißen Stämmen im grünen Laub, rosa-braune Felsen dazwischen. Wir steuern ums Kap und wollen in den kleinen Hafen Köpmannholmen... Am Hang hinter einer Fertigungshalle lagern lange weiße Stangen…?? Ich tippe auf Flügel für die Windflügler, wie damals in Norwegen im Wohnmobilurlaub. Stimmt. Ca. 20 m lang ist jeder glänzende Flügel, ob sie auch vom deutschen Emden sind und von hier weiter ins Land transportiert werden zum Aufbau auf den Berghängen??

Segelbergen,…das Ziel vor Augen… da entdecke ich im letzten Moment eine unscheinbare schwarz-gelb-schwarze Pricke im Meer, 90° neben meiner Kurslinie…fast am Ufer… Untiefe im Norden…also vor der EOS. Nix wie weg, ich lege das Ruder und fahre auf die Pricke zu, ganz nah ans Ufer muß ich fahren, und dann noch mit 0,8 m Wasser unterm Kiel zwischen noch kleineren grünen und roten Stangen durchschlängeln, keine 4 m vom Grasufer und der Werkshalle vorbei… Geschafft… 1 Platz ist frei im engen Gästhamn am Holzsteg. Moorings halten „Backen“ bereit neben der EOS, die fast zu groß ist für den Platz. 15€ die Nacht, kein Comfort: ein kl. Container, darin Büro und mit Holzwand abgeteilt ne Dusche und da drin das einzige Clo. Die Wohnmobil-Leute benutzen das auch… Mit Rucksäcken wandern wir los zum COOP zum Einkaufen, 4 km. Wie Walking:-) Wohnmobile und Caddies mit Leipziger und Chemnitzer Kennzeichen, man spricht deutsch äh, Sächsisch. Es gibt „alles“ außer H-Milch. Kennt keiner hier! Aber Joghurt in 1-Liter-Tetrapack und Kvarg naturell, TK-Lachs, ein Schweinefilet, Rinderhackfleisch, einen dicken Ring Fleischwurst, Werthers Echte Karamellbonbons, kleine Kartoffeln neue Ernte, 3 kg Äpfel und Matjessill, bio-Himbeermarmelade und gesalzne Butter. Das Brot ist nur geschnitten zu kaufen, auch die flachen Roggenbrötchen sind schon aufgeschnitten im Beutel.

Wir kommen an einem Bootsservice vorbei und der Meister hat eine dünne Stahlplatte, von der er uns 20x30cm abschneidet als Platte auf die Bugleiter (Einstiegshilfe in Häfen). Im 2. Hafen am Hotel hätte die Nacht 45 € gekostet, aber mit Waschmaschine und edlen Duschen.

Eindrucksvoll sind die Kunstobjekte am Ortsrand, die üppigen Blumenwiesen mit 3-farbigen Lupinen dicht an dicht und enzianblauen Glockenblumen, die in 8 cm-Büscheln wie Kronen am Stengel sitzen. Erste Steinhäuser, mit kurzrasiertem Rasen aber ohne Gartenzäune.

Zurück an der hohen Straßenbrücke über den Fluß oder Fjord sieht der Tisch aus wie ein Laden:-)

Alle Schätze werden im Schiff verstaut oder im TK-Fach eingefroren.

Köfte-türk.Fl.bällchen (Copy)

Am Abend brate ich 10 kleine Köfte, türkisch gewürzte Hackfleischküchle.

Donnerstag, 11. Juli 2019, Gerdi: Zum Edstätterfjord

10 Uhr Leinen los in Köpmannholmen

Leicht gerefftes Groß, Fock, Wind von vorn, eisig, Kurs 180° Süd

Handschuhe, Wollpullover, Mütze, Ölhose, Anorak, Winterstiefel… es hat 12°C. Draußen zwei Segel-Regatten mit Spinnaker und Vollzeug.

Die High Coast zeigt sich von ihrer schönsten Seite: Pittoresk schlichten sich die bewaldeten Hübel und Berge hintereinander, die Eos segelt mit 5,5 kn vorbei und ständig ändert sich die Aussicht. Kleine Dörfer, Häuser am steilen Hang wie in der fränkischen Schweiz! Später steigen Felsformationen fast senkrecht aus dem Meer. Rosa-brauner Granit, dazu Grün in allen Schattierungen. Wald , Wald, Wald. Der Seegang bleibt erträglich, die Wellen sind hoch aber nicht so aggressiv. Nach 6 Stunden schönem Segeln steuern wir um das Felskap und fahren ab 14 Uhr noch fast 1 Stunde in den Fjord. Es ist wie auf der Donau mit bergigen Ufern zu beiden Seiten. Anker ab mitten im Fjord auf 9 m Wassertiefe in der Mitte der glänzenden glitzernden Wasserfläche. Hundhalet, Felswände neben uns, eine Straße, einzelne Häuser, kleine Boote, Kajakpaddler…Grausig nur der Raser mit seinem Motorscooter, der sich aufbäumt wie ein Ross und scheußlichen Lärm macht in der romantischen stillen Bucht…….

Edsätterfjord,11.7.19 Ankern (Copy)

Jetzt kommt aber erstmal Schwer-Arbeit dran: Gerhard muß im Bug das meterlange Stahlrohr zwischen Bord-WC und Fäkalientank ausbauen und vom Belag innen reinigen. Mechanisch, und später mit Sodalauge. Matratze raus, Kleiderschrank leeren, alles putzen…dann wieder alles reinräumen…Wir sollten doch öfter die chemische blaue Flüssigkeit zusetzen, um das Clogging (zuwachsen, verstopfen) zu mindern…

In die kleine Stahlplatte bohrt er per Handbohrer 6 Löcher für die Schrauben, die das Blech mit der Leiter verbinden. Dann gibt’s Kaffee und schwedische Haferkekse. Am Abend kredenze ich Wurstsalat.

Die Stille ist mit Worten nicht zu beschreiben. Nach einer halben Stunde hole ich aber doch die Blockflöte und spiele Green sleeves und Abendlieder über das Meer… Es gibt Echo, denn hier sind nun „Berge“! Am 1. Foto die senkrechte Felswand… anclicken und die Bilder in groß anschauen…

Abenteuer: kl. Fisch im Clo-Ansaugrohr…

Gh. nahm alles auseinander und fand den armen Mitbewohner… Wir haben Starkwind bis zu 11 in Böen, ganze Nacht dazu Regen… Also kein Solarstrom. Kleiner runder Fischerhafen mit (nur an der Flanke des Fischerbootes) 50 cm Wasser unterm Kiel. Die rot-weißen  sind ehemaligen Fischerhütten sind nun Ferienhäuschen für schwedische Urlaubsfamilien mit vielen Kindern von 0 bis 15 Jahren 🙂
Einer der Fischer, Sillmann,  hat die Räucherei und das Restaurant, sonst nur kleine Motorboote an kurzen Fingerstegen, die Autos alle auf einem Vor dem Hafen von Lörudden (Copy)gemeinsamen großem Parkplatz. Paradiesisch für Kinder…aber es reeeegnet und stürmt. Vorm Hafen hohe Brecher, die weiß in die Bucht rollen und die vielen Steine und Felsen überspülen. Grau in Grau, nix für die partielle rötliche Mondfinsternis heute Nacht.

Segeln bei den Höga Kusten

Seit ein paar Tagen haben wir BERGE um uns, keine hohen und schroffen wie wir sie am Bodensee kennen, sondern rundgeschliffene, in der Höhe auf 350m begrenzt. Voller Wald. Keine so mächtigen Bäume wie bei uns, sondern dünne gerade Fichten und ebensolche Birken. Lichte Stellen nur dort, wo Holz eingeschlagen wurde. Die Inseln liegen nun nicht mehr wie Pfannkuchen flach auf dem Wasser, sondern haben angenehme Konturen Und: Das Wasser ist tief und fast immer frei von störenden Felsen. Also angenehmes, lockeres Segeln in schöner Umgebung.

Andalsundet (Copy)

Wir sind in den Höga Kusten, der hohen Küste.

 

Gestern fiel der Anker in einer kleinen Bucht vor Adal, im Adalsundet. Vor uns ein Hügel, das Gras teilweise gemäht, der Hang durchsetzt mit Felsen und schmucken Ferienhäuschen. Dahinter der höchste Berg der Gegend, 375m hoch mit seinem dünnen hohen Antennenstab an der Spitze. Am Ufer, in das Wasser auf Pfählen gebaut kleine Häuschen, sechs  nebeneinander, den früheren Fischerkaten nachempfunden. Die Architekten haben hier einfach, schnörkellos und der Gegend angepasst geplant und gebaut. Geschützt wird die Bucht von zwei Schilfinseln. Das Rufen der Seeschwalben und Möwen belebt die vollkommene Stille an diesem sonnigen Morgen hier in der Plicht der EOS.

Gestern waren wir wandern. Unser Beiboot MICRO EOS hat uns an Land gebracht. Der Weg führte uns hoch, leider ohne jede Aussicht auf die Buchten unter uns. Aber es gab die ersten süßen Walderdbeeren und blaue Heidelbeeren. Die Wiesen waren bunt voller Blumen und Schmetterlinge, so wie wir sie in unserer Heimat nicht mehr finden. Es müssen hier im Norden nicht so viele Menschen versorgt werden und das gibt der Natur Raum sich auszubreiten.

Der Link unserer letzten Reiseroute

Tricky ablegen,wilde Fahrt und wunderbarer Ankerplatz

Storklubben hat wirklich einen winzigen Hafen. Ehemals war da ein Lotsenboot stationiert. EOS ist das erste Schiff an diesem Tag. Nacheinander kommen noch vier weitere. Wie dann ablegen bei diesem kräftigen Wind? EOS entwickelt ja ein Eigenleben und will bei Rückwärtsfahrt dahin wo SIE will! Wir müssen EOS drehen. An Bug und Heck bleibt nur jeweils ein Meter Platz. Eine lange Leine vom Heck über den Bug an Land zum Helfer, eine Leine vom Bug zum zweiten Helfer an Land. Dann alle Festmacher lösen. EOS dreht in den Wind. Bug- und Heckleine drehen EOS die restlichen 90 Grad und ich an der Pinne korrigiere, damit wir kein anderes Boot rammen. Hat ausgezeichnet geklappt.

Draußen dann 4 bis 5 Bft von achtern. Teilweise nur unter gereffter Fock. Eine mächtige Schaukelei und nicht einfach, den Kurs zu halten. Aber Gerdi macht das sehr gut. Sie kann das besser als ich. Dann zeigt uns die elektronische Route (und natürlich die Papier-Seekarte auch) die notwendige Kursänderung und etwas später die Einfahrt in den Fanby-viken-Fjord. Vorher passieren wir aber noch ein kleines, kahles Inselchen ganz voller Kormorane. Sie leben vom Fischfang und scheiden kräftig aus. Man riecht das sehr stark. Dann Vorsegel einrollen und langsam mit Motor in den schmalen, langen Fjord. Langsam, weil er so schön ist. Birken und Laubwald zieht sich die Hänge hoch. Wir sind ja an der „Hohen Küste“ (na ja, 100 m ist in Schweden auch schon hoch). Bauernhöfe an den Hängen, Bootsschuppen am Wasser. Um in diesen wunderbaren Gewässern zu reisen haben wir auf den allerletzten Ostsee-Norden verzichtet.

Was für ein Ankerplatz! Schilfufer, Wiesenhänge und diese Ruhe. Ab und zu Hundegebell, gurrende Tauben, sonst nichts. Und: Ein Reh quert vor uns den Fjord.  Gerdi macht Pfannkuchen zum Kaffee. Nur eine Mail trübt, Michi hatte einen Gleitschirm-Unfall. Hätte aber schlimmer ausfallen können.

… und hier noch der Track mit unserem Navigationsprogramm

 

 

Storklubben, winziger Hafen im Naturreservat,7.-8.Juli 19

…ich wagte gar nicht durch die enge Düse rein zu steuern nach unsrer ruhigen Überfahrt…… Aber wir können längsseits an der Holzwand hinter der Mole anlegen. 3-4 Boote haben da Platz. Ein Touristenziel ist das kleine Selbstbedienungs-Lokal, Familien kommen mit Auto und Motorboot und essen hier, die Kids kriegen ihr Eis und ich koste zum ersten Mal die hier typischen Pfannkuchen mit Sahneklacks und Himbeeren. Gh isst das Matrosen-SmØrebröd (Toast mit Käse+Schinken, Pommes, Salat m. Majo).

Storklubben, mini Hafen,7.7 (2)

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PS:Heute sind wir ganz arg stolz auf Enkel Emil (bald 4): Emil kann nun richtig Radfahren, mit Pedalen!

PS 2: Gestern zerlegte Gh den 40 J. alten lieben Optimus-Kocher und setzte 1 neuen Brenner ein.  Heute früh verweigerte die Clo-Pumpe das Abpumpen… Also mußte erneut der Ingenieur ran… Geht wieder… Ich ölte alle Holzflächen und taute den Kühlschrank ab, putzte sorgsam hinter den 4 Schubladen den letzten Staub vom Teakdeck-Verlegen an der Bordwand innen.

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1 Motorboot aus Finnland fehlt: bis um 3 Uhr waren wir 5 Schiffe im kleinen Hafen

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Blick von den Ferienhäusern aus…

Wanderung im Natur-Reservat am Montag, 8.7.

Große Parkplätze, große Wohnmobile, Radler, Jogger, Kinderwägen, Schulkinder … ein typischer Ausflugsort, sogar mit Plumpsklo ;-). viele rot-weiße Hytter, kleine und größere Ferienhäuser mit teils gemütlichem typischen weißen Gestühl und altem Radio und offnem Kamin, aber auch solche mit noblem Mobiliar für die Gäste aus der Stadt, riesigen Räucher- und Grillöfen, die Veranden voll verglast gegen den Wind vom Meer.

Duft nach Zitronenthymian… oder auch mal nach dem Gegenteil 🙂

Wir laufen auf weichen Moosen, feinsten Sandinseln, springen über „Gumpen“ voll Regenwasser (es regnete die ganze Nacht) und über runde Granitfelsen, die genauso aus dem Meer ragen, heute stürmisch und gischtweiß überspült. An Land wieder verschiedenste Flechten und Moospolster…wie in Molde, 1992. Die kleinen Trampelpfade sind mit orange bemalten aufgestellten Steinen markiert, mitten durch die Urwelt aus der Eiszeit.

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Das ist das Lotsenhaus-Lokal an unsrem kl. Hafen

Auf der Infotafel steht, daß sich das Land zur Zeit der schweren Eismassen der Gletscher 1000 m gesenkt hat und nun einige mm im Jahr erneut erhebt. Ein Paradies, im Projekt Natura 2000 gemeinsam mit den Finnen (Vaasa) gehütet und gepflegt.

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Historisches Arbeiterdorf bei ehemaligem Sägewerk mit hohem sozialem Standard,6.7.19,Norrbyskär

DSC_1348Bitte den vorherigen Artikel nachträglich lesen, denn wir haben erst heute Internet! Schöne Bilder von der Segelüberfahrt von Holmsund und von der Bucht am Steg Norrbyskär!

Das Team 1 (Copy)

Gerdi schreibt:

 

Wir motoren im Regen rüber zum Anleger Stubuskuskajen vor der historischen Sägewerksiedlung. 1856-1952 war sie die Heimat für hergeholte Arbeiter mit Familien, die hier vom Besitzer stattliche Wohnhäuser aus Backstein, auf Sockeln aus mächtigen Granitplatten, erhielten. Alle waren mit Strom und Wasser und boten davor ein Kartoffelfeld und einen Garten.

Große Besuchergruppen besichtigen die an einer Straßenseite gelegenen Häuser, immer mit 2 Eingängen mit Treppen davor, mit großen Gaupen und Sprossenfenstern. Die 2. Straße führt zur Schule (Grund- u. Hauptschule) und zur Kirche. Margeriten meterhoch auf großen Flächen, duftender Flieder in weiß und blau(das sind hier die typischen Sonnwend-Blütenbäume!), Pfingstrosen, Türkenbund und Iris, Thymian und Erdbeerbeete, hinten im Garten immer ein rotweißes Holzhäuschen wie der Tischlerschuppen beim Michel von Lönneberga 🙂 – heute als Ferienhäuser für Touristenfamilien genutzt.

Wir wandern hinaus auf die eiszeitlich gerundeten glattgeschliffenen Granitbuckel, dazwischen faszinierend viele Schattierungen von Grün und eine Vielfalt an Moosen und blaugrauen Flechten zwischen leuchtend weißen Birkenstämmen. Nett auch ein Mobile aus lauter alten Löffeln, als Karussell aufgehängt an einem Kiefernast.

Die Geschichte der Arbeiterhäuser am Sägewerk (Copy)Geschichte v. Sägewerk u. Arbeiterhäuser Norrbyskär,6.7 (10) (Copy)Geschichte v. Sägewerk u. Arbeiterhäuser Norrbyskär,6.7 (11) (Copy)Geschichte v. Sägewerk u. Arbeiterhäuser Norrbyskär,6.7 (12) (Copy)Geschichte v. Sägewerk u. Arbeiterhäuser Norrbyskär,6.7 (13) (Copy)Geschichte v. Sägewerk u. Arbeiterhäuser Norrbyskär,6.7 (14) (Copy)

 

 

 

 

 

 

 

 

Natur in Grün und Blumenpracht (1) (Copy)Natur in Grün und Blumenpracht (3) (Copy)

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Wunderschöne Flechten auf der weißen Birkenrinde…. Mein Lieblingsfoto

Souvenir-Fliegenklatsche (Copy)Tisch f.Hochzeit wie bei Erikas Fest (1) (Copy)

Tisch f.Hochzeit wie bei Erikas Fest (2) (Copy)
Alles wird im Karren zum Museumsrestaurant kutschiert, von Hand im Festgewand.

Tisch f.Hochzeit wie bei Erikas Fest (3) (Copy)

Im Museumshop fällt mein Blick auf eine handgearbeitete lederne Fliegenklatsche, so hübsch von Hand aufgezeichnet eine Schnake beim Stechen, mit spitzendem Blutfleck am Stachel… Mein Souvenir von diesem Nordlandtörn. Bezahlen geht nicht mit Münzen! Man muß auch für kleine Beträge die bargeldlose Mastercard zücken!! Im Restaurant sind die Tische für eine Hochzeit dekoriert, originell wie bei -Erika: Schleierkraut in weiß und rosa, in kleinen Glasflaschen, teils auch mit grünem Farn. Die Hochzeitstische haben aber Maiglöckchen, wie auch später die Braut und ihre lachsfarben gekleideten Jungfern. Vorm Museum steht ein Bähnle, der Love-train bereit, geschmückt mit frischem Birkengün.

Am Pier legt gerade eine (riesige) Halberg-Rassy 48 an… und vor der EOS liegt die „Happy our“ (nettes Wortspiel)aus Hamburg. Gut daß wir wieder zurück zu unsrem schmalen Steg am Wald fahren, es kommt schon ein 4. Schiff an.

Die Fotos sind der Geschichte des Arbeiterdorfes gemäß mehr als sonst. Ganz besonders gefallen mir die Moosbilder…